Mechthild von der Pfalz: Eine Fürstin und ihre Höfe. Hrsg. von Sigrid Hirbodian und Peter Rückert. Schriften zur südwestdeutschen Landeskunde, 86. Ostfildern: Jan Thorbecke, 2024, 321 S, 64 Farbabb.
2 Seiten
Open Access
Journal:
Mediaevistik
Band 38
Ausgabe 1
Erscheinungsjahr 2025
pp. 257 - 258
Zusammenfassung
Erst vor zwei Jahren hatten Klaus Oschema, Peter Rückert und Anja Thaller einen Sammelband mit dem Titel Starke Frauen? Adelige Damen im Südwesten des spätmittelalterlichen Reiches (2022) herausgegeben, dem sich jetzt sehr gut der zu besprechende Band anschließt, in dem der Schwerpunkt auf Mechthild von der Pfalz ruht. Bei ihr handelt es sich um eine bereits schon lange hoch angesehene Fürstin des 15. Jahrhunderts, die besonders seit ihrer Verwitwung als Mäzenin von Dichtern, Übersetzern und Gelehrten eine große Rolle spielte. Dem tragen besonders Christa Bertelsmeier-Kierst (frühhumanistische Autoren in ihrem Umkreis) und Sandra Linden (Hermanns von Sachsenheim Die Mörin und Des Spiegels Abenteuer) Rechnung, während Stephan Hoppe die Stellung Heinrich Steinhöwels in diesem Kulturbereich analysiert (einschließlich Eberhards im Bart) und Gudrun Bamberger und Jörg Robert die Rolle von Niklas von Wyle (Translatzen) hervorheben. Mit dem letzteren wurden die letzten Spuren der spätmittelalterlichen Literaturtradition mehr oder weniger gelöscht und Tür und Tor für die Rezeption humanistischen Denken, vermittelt durch Enea Silvio Piccolomini, geöffnet.
Details
- Seiten
- 2
- DOI
- 10.3726/med.2025.01.67
- Erscheinungsdatum
- 2025 (November)
- Schlagworte
- mechthild pfalz eine fürstin höfe hrsg sigrid hirbodian peter rückert schriften landeskunde ostfildern thorbecke farbabb
- Produktsicherheit
- Peter Lang Group AG