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Die Briefwahl

Entwicklung und Verfassungsmäßigkeit der Briefwahl in Deutschland

von Ole Fichtner (Autor:in)
©2026 Dissertation XIV, 266 Seiten

In Kürze verfügbar

Zusammenfassung

Die Briefwahl ist ins Gerede gekommen. Mittlerweile droht bei ihr eine Umkehrung des Regel-Ausnahmeprinzips, die das Leitbild der Urnenwahl in Frage stellt. Lag der Briefwähleranteil bei der ersten Bundestagswahl mit Briefwahlmöglichkeit 1957 noch bei lediglich 4,9%, nahm dieser in den Folgejahren kontinuierlich zu und erreichte bei der Bundestagswahl 2021 einen Anteil von 47,3%. Maßgeblich zu dieser Inventarisierung beigetragen haben dürfte die seit 2008 eingeführte voraussetzungslose Nutzungsmöglichkeit der Briefwahl. Das Bundesverfassungsgericht bescheinigte dieser „Briefwahl für alle“ 2013 zwar noch Verfassungskonformität, gleichwohl erkannte das Gericht aber die Gefahr, dass ein zunehmender Briefwähleranteil mit dem verfassungsrechtlichen Leitbild der Urnenwahl in Konflikt geraten könnte. Diese Feststellung gab den Aufschlag für die vorliegende Untersuchung, die Frage nach der Verfassungsmäßigkeit der Briefwahl neu zu bewerten.

Details

Seiten
XIV, 266
Erscheinungsjahr
2026
ISBN (Paperback)
9783631950821
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wahlfreiheit Geheimheitsgrundsatz Publizitätsgebot Allgemeinheitsgrundsatz Wahlrechtsgrundsätze Bundesverfassungsgericht Weimarer Republik Nichtwähler Verfassungsrecht Wahlgesetz Wahlrecht Verfassungsmäßigkeit Briefwähler Briefwahl
Erschienen
Berlin, Bruxelles, Chennai, Lausanne, New York, Oxford, 2026. xiv, 266 S.
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Ole Fichtner (Autor:in)

Ole Fichtner hat von 2017 bis 2023 Rechtswissenschaften an der Leibniz Universität Hannover studiert. Seit 2024 ist er Rechtsreferendar am Oberlandesgericht Celle und wird voraussichtlich im Dezember 2026 sein 2. Staatsexamen ablegen.

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Titel: Die Briefwahl