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Fanfiction und Werkherrschaft.

Produktion, Rezeption und der Konflikt um das ästhetische Eigentum

von Johannes Franzen (Autor:in)
20 Seiten
Open Access
Journal: Zeitschrift für Germanistik Band 36 Ausgabe 3 Erscheinungsjahr 2026 pp. 660 - 679

Zusammenfassung

Die Praxis der Fanfiction stellt eine Herausforderung der Werkherrschaft des Autors dar. Diese Praxis erscheint als Teil einer langen Konfliktgeschichte des ästhetischen Eigentums, die durch die Digitalisierung massiv verschärft wurde. Moderne Fankulturen fordern die traditionelle Machtposition des Autors heraus, indem sie sich als rechtmäßige Miteigentümer der erzählten Universen verstehen. Besonders in Fällen wie der Kontroverse um J.K. Rowling zeigt sich ein machtpolitischer Kampf, bei dem das Publikum die Deutungshoheit über das Werk gegen die ursprüngliche Schöpferin verteidigt. Letztlich markiert der Aufstieg der Fanfiction den Aufstieg einer neuen literarischen Öffentlichkeit, in der die Grenze zwischen Produktion und Rezeption zunehmend verschwimmen.

Details

Seiten
20
DOI
10.3726/92179_660
Open Access
CC-BY
Erscheinungsdatum
2026 (August)
Schlagworte
Autorschaft Digitalisierung Fanfiction Rezeption Werkherrschaft
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Johannes Franzen (Autor:in)

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Titel: Fanfiction und Werkherrschaft.