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Friedrich Lenger: „Der Preis der Welt.“ Eine Globalgeschichte des Kapitalismus, München: C. H. Beck, 2023, 669 S. ISBN 978-3-40680-834-0.

von Andrea Komlosy (Autor:in)
6 Seiten
Open Access
Journal: Zeitschrift für Weltgeschichte Band 25 Ausgabe 1 Erscheinungsjahr 2026 pp. 212 - 217

Zusammenfassung

Es handelt sich um ein gewichtiges Buch, nicht nur wegen der 669 Seiten, davon 57 Seiten mit Literaturverweisen in kleiner Schriftgröße. Friedrich Lenger, bis zur Pensionierung (2024) Professor für mittlere und neuere Geschichte an der Universität Gießen, wagt sich, obwohl das Genre in den letzten Jahrzehnten in Verruf geraten ist, an eine große Erzählung. So etwas traut sich nur jemand zu, der auf Ergebnisse eines langen Forscherlebens aufbauen kann. Lenger führt die Lesefrüchte aus verschiedenen historischen Subdisziplinen und Sozialwissenschaften zusammen und bastelt daraus seinen eigenen Zugang zu einer Globalgeschichte des Kapitalismus. Mit dem Kapitalismus hat sich Lenger schon in seiner Sombart-Biographie (1863–1941) auseinandergesetzt, erschienen 1994 (2012) ebenfalls bei C. H. Beck. Über den Kapitalismus landete er schließlich bei der Globalgeschichte, ein Forschungsfeld, in das Lenger vergleichsweise spät eingestiegen ist. Er lässt sich auf den globalgeschichtlichen Anspruch ein, scheinbar getrennte räumliche Entwicklungen in Beziehung zu setzen, dabei Verflechtungen, Ungleichzeitigkeit und Asymmetrie herauszuarbeiten, und nimmt „seine“ Globalgeschichte des Kapitalismus in Angriff.

Details

Seiten
6
DOI
10.3726/ZWG01202618
Open Access
CC-BY
Erscheinungsdatum
2026 (August)
Schlagworte
friedrich lenger preis welt eine globalgeschichte kapitalismus münchen beck isbn
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Andrea Komlosy (Autor:in)

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Titel: Friedrich Lenger: „Der Preis der Welt.“ Eine Globalgeschichte des Kapitalismus, München: C. H. Beck, 2023, 669 S. ISBN 978-3-40680-834-0.