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Energiediskurs

Perspektiven auf Sprache und Kommunikation im Kontext der Energiewende

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Edited By Nicole Rosenberger and Ulla Kleinberger

Der in der Schweiz und in Deutschland beschlossene Atomausstieg hat die Debatte um Energieversorgung und -verbrauch ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Die Diskussion um die Energieproblematik tangiert Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermassen. Für die Umsetzung der Energiewende braucht es die Zusammenarbeit verschiedenster Akteure und deren Austausch über Energiethemen. Dabei stellt sich die Frage, wie Sprache in diesen Diskursen verwendet wird und welchen Einfluss Sprache und Kommunikation auf Meinungsbildung, Akzeptanz und Verhalten haben.

Die Beiträge dieses Bandes beleuchten den Energiediskurs in der öffentlichen Kommunikation und gehen neben methodischen Fragestellungen konkreten Problemstellungen aus der Kommunikationspraxis nach: Wie können Energieunternehmen verständlich mit ihren Kundinnen und Kunden kommunizieren? Inwieweit kann die Öffentlichkeit in die Behördenkommunikation eingebunden werden? Wie beeinflussen Sprache und sprachliche Mittel die Energiedebatte? Welcher sprachlichen Einheiten bedient sich die Debatte? Allen Beiträgen gemeinsam ist der Fokus auf das Zusammenspiel von Sprache, Kommunikation und Interaktion sowie das Aufzeigen der Bedeutung angewandter Linguistik für gesellschaftliche Veränderungsprozesse.

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Adjektivische Konzeptstellvertreter und ihre Funktion im Diskurs um Energie und Klima. Eine Fallstudie zur Volkswagen AG (Carolin Schwegler)

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CAROLIN SCHWEGLER

Adjektivische Konzeptstellvertreter und ihre Funktion im Diskurs um Energie und Klima. Eine Fallstudie zur Volkswagen AG

Adjektive wie sauber/clean und grün/green oder blau/blue werden von Unternehmen gerne als Teile von Markennamen eingesetzt und tragen überdies erheblich zur ausdrucksseitigen Ausgestaltung leitender ökologischer Konzepte bei. In diesem Beitrag werden die Ausdrücke deshalb in ihrer Funktion als Stellvertreter von Konzepten untersucht, die sich im Zuge übergeordneter Diskursdynamiken verändern und entwickeln. Als Beispiel dienen Texte der Volkswagen AG (Nachhaltigkeitsberichte) sowie Medientexte, die einen Ausschnitt des Diskurses um Energie und Klima darstellen. Die Untersuchung zeichnet die semantische Flexibilität der genannten Adjektive nach und betrachtet sie im Kontext des Paradigmas starker Marken.

1. Unternehmen als Akteure des Klimaschutzdiskurses – Einleitung und Fragestellung

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