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Von Prinzessinnen zu Königinnen

Performative (Ohn)macht in «Der Tod und das Mädchen III (Rosamunde)» und «Ulrike Maria Stuart» von Elfriede Jelinek

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Ana Giménez Calpe

Ästhetische Textverfahren in Jelineks Theatertexten dekonstruieren die hegemonialen Frauenbilder und legen die Kritik an der Diskriminierung der Frau offen. In den 2003 veröffentlichen Prinzessinnendramen, zu welchen Der Tod und das Mädchen III (Rosamunde) gehört, entlarvt Jelinek das stilisierte Bild der Prinzessin als Konstruktion. In Ulrike Maria Stuart (2006) macht sie diesen Prozess in der Darstellung mächtiger weiblicher Figuren sichtbar. Aus unterschiedlichen Perspektiven diskutieren beide Texte das Verhältnis von Macht und Weiblichkeit mit dem Fokus auf seine unterschiedlichen kulturellen und diskursiven Manifestationen. Von Judith Butlers Performativitätstheorie ausgehend wird besonders der konstruktivistische Ansatz der Texte untersucht. Dies ermöglicht herauszustellen, wie das Zitat bei Jelinek den ideologischen Charakter des Zitierten aufzeigt, und die Mechanismen zu analysieren, mit welchen Jelineks Schreibweise das Zitierte unterläuft und kritisch resignifiziert.

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Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Gedruckt mit freundlicher Unterstützung von: Ministerio de Ciencia, Innovación y Universidades (HAR2017-83519-P), Conselleria d’Educació, Investigació, Cultura i Esport, Generalitat Valenciana (AICO/2018/136) und Departament de Filologia Anglesa i Alemanya, Universitat de València.

ISSN 1664-0381 • ISBN 978-3-0343-3613-0 (Print) E-ISBN 978-3-0343-3614-7 (E-PDF) • E-ISBN 978-3-0343-3615-4 (EPUB) E-ISBN 978-3-0343-3616-1 (MOBI) • DOI 10.3726/b14597

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