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Un pien teatro di meraviglie

Gian Lorenzo Bernini vor dem Hintergrund konzeptistischer Emblematik

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Claudia Lehmann

Gian Lorenzo Bernini (1598-1680) schuf seine Kunstwerke in einer Zeit, in der die konzeptistische Poetik ( concettismo) das ultimative Regelwerk moderner Dichtung darstellte. In dieser Studie wird die Rhetorizität der Kunstwerke Gian Lorenzo Berninis vor dem Hintergrund konzeptistischer Poetik als einer Epochen bestimmenden Rhetorik beschrieben und interpretiert. Das erfolgt mit dem Rückgriff auf Texte wie Emanuele Tesauros «Cannocchiale aristotelico» (1654) und «Idea delle perfette Imprese» (um 1620) oder Matteo Peregrinis «Delle acutezze» (1639). Exemplarisch werden drei Hauptwerke Berninis in Rom untersucht: das Monument der Mathilde von Tuszien und die Vierungspfeiler in St. Peter sowie die Kapelle Cornaro in S. Maria della Vittoria. Durch die Verbindung der Werkinterpretationen mit einer an konzeptistischer Poetik ausgerichteten Emblematik gelingt eine differenzierte Auslegung der Bild-Text-Einheiten, die die Werke Berninis bestimmen.

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Dank 9

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9Dank Die vorliegende Arbeit ist eine leicht überarbeitete Variante meiner im Herbst 2005 an der Philipps Universität Marburg eingereichten Dissertation. Be- treut wurde die Arbeit von Frau Professor Dr. Katharina Krause. Die Ge- spräche mit ihr und ihr kritisches Nachfragen zur rechten Zeit haben mich beständig neu gefordert und motiviert. Ihre Zuversicht in mein Vorgehen und in das Gelingen der Arbeit hat mir auch die wichtige Wende zum erfolg- reichen Abschluss der Dissertation ermöglicht. Dafür und für ihre uner- müdliche und vorbehaltlose Unterstützung möchte ich ihr an dieser Stelle besonders danken. Dass der vorliegende Text in der Reihe „Neue Schriften zur Berner Kunst“ erscheinen kann, verdanke ich den Professorinnen und Professoren des Kunstgeschichtlichen Instituts in Bern. In erster Linie gilt mein Dank Herrn Professor Dr. Norberto Gramaccini für seine Unterstützung. Für die finan- zielle Förderung des Buches weiß ich mich Herrn Weihbischof Professor Dr. Paul Wehrle und der Kommission „Kunst und Kirche“ der Erzdiözese Freiburg i. Br. sowie der Johanna und Fritz Buch Gedächtnis-Stiftung, Hamburg, zu Dank verpflichtet. Dass die Arbeit an der Dissertation für eine geraume Zeitspanne finanziell sorgenfrei erfolgen konnte, verdanke ich ei- nem Promotionsstipendium der Karl Benz und Gottlieb Daimler-Stiftung, Ladenburg. In der Zeit der Überarbeitung des Manuskripts ermöglichte mir ein Postdoktorandenstipendium einen weiteren Aufenthalt in Rom. Dafür möch- te ich den Direktorinnen des Instituts danken. Für die unkomplizierte Un- terstützung bei der Bildbeschaffung bin ich...

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