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Helvetische Merkwürdigkeiten

Wahrnehmung und Darstellung der Schweiz in der Kunst- und Kulturgeschichte seit dem 18. Jahrhundert

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Edited By Edgar Bierende, Sibylle Hoiman, Anna Minta and Matthias Noell

Dieser Band versammelt die Beiträge der Tagung «Helvetische Merkwürdigkeiten. Wahrnehmung und Darstellung der Schweiz in der Kunst- und Kulturgeschichte seit dem 18. Jahrhundert». Im Zentrum der Beiträge stehen bildliche und narrative Entwürfe, die von jeher das Bild der Schweiz prägten. Diese Entwürfe, so genannte helvetische ‘Merkwürdigkeiten’, werden aus Sicht der Kunst- und Kulturgeschichte vorgestellt und untersucht. Viele der Bilder und Texte avancierten in der Eigen- wie auch in der Fremdwahrnehmung zu Trägern einer nationalen Identität: Sie wurden zum kulturellen Erbe der Eidgenossenschaft stilisiert und darüber hinaus zu Idealen der westlichen Welt verklärt. Das Spektrum der unterschiedlichen Vorstellungs- und Bildwelten umfasst verschiedene Kunstgattungen, darunter Architektur, Malerei, Grafik, Gartenkunst, Flachschnitzerei und Glasmalerei. In den Beiträgen werden die Artefakte und Phänomene bezüglich ihrer Konstruktionen hinterfragt und unter verschiedenen Aspekten – etwa im Kontext von Erinnerungskulturen, Identitätskonstruktionen, Historiografien, Inventarisierungen, Sammlungspolitik, Ausstellungskonzeptionen und Denkmalinszenierungen – diskutiert. Ziel dieser Untersuchungen ist es, Strukturen und Strategien offen zu legen, die seit dem 18. Jahrhundert zu den vermeintlich authentischen, typischen und letztlich nationalen Bildwelten der Schweiz führten.

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Autoren und Herausgeber REGINE ABEGG Dr. phil., studierte Kunstgeschichte, Spanische Literatur und Kirchenge- schichte an den Universitäten Zürich, Madrid und Salamanca. Von 1989 bis 1995 arbeitete sie als wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Kunst- geschichte des Mittelalters an der Universität Zürich. Von 1997 bis 2005 be- arbeitete sie im Rahmen des schweizerischen Kunstdenkmäler-Inventars die Bände der Zürcher Altstadt. Von 2005 bis 2008 war sie Bildredakteurin des Historischen Lexikons der Schweiz. Seit Juni 2009 ist sie Autorin der Kunst- denkmäler-Bände des Kantons Thurgau. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die mittelalterliche Architektur und Skulptur in Spanien und in der Schweiz sowie deren Rezeption im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Als ,wissenschaft- liche Steckenpferde‘ erforscht sie die Umnutzungen säkularisierter Klöster, die Reise- und Promenadenkultur der Belle Epoque und Robert Schumanns Opus 1. Publikationen u. a.: Königs- und Bischofsmonumente. Die Skulpturen des 13. Jahrhunderts im Kreuzgang der Kathedrale von Burgos, Zürich 1999; Entdeckungen abseits des „Siglo de Oro“. Die spanische Gotik in der frühen deutschen Kunstgeschichtsschreibung, in: Georges-Bloch-Jahrbuch des Kunst- historischen Instituts der Universität Zürich (2004/05), Bd. 11/12, S. 109–125; Mit freiem Blick auf See und Alpen. Die Quaianlagen der Belle Epoque in Zürich und Luzern: Visionen, Funktionen, Nutzungen, in: Gärten und Parks als Lebens- und Erlebnisraum, hg. von Stefan Schweizer, Worms 2008, S. 165–178. EDGAR BIERENDE Dr. phil. (geb. 1965), studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Theaterwissenschaft an den Universitäten Frankfurt a....

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