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Das Künstlerinterview

Analyse eines Kunstprodukts

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Christoph Lichtin

Der Kunstbetrieb produziert heute eine grosse Anzahl Interviews und verbreitet sie in verschiedenen Medien. Im Interview erscheint der Künstler als unmittelbarer Interpret seines Werks. Das Authentische der direkten Rede fasziniert, lässt jedoch vergessen, dass das Interview in einem bestimmten Kontext entstand und für die Veröffentlichung stark bearbeitet wurde. Diese Publikation behandelt die zeitgebundenen, genrespezifischen, inhaltlichen und personenabhängigen Aspekte, die das Interview zu einem komplexen Konstrukt machen.
Die einzelnen Kapitel fokussieren die Fragestellungen, die für eine umfassende Analyse von Interviews mit Künstlern wichtig sind. Es werden bedeutende Beispiele aus der Geschichte des Künstlerinterviews vorgestellt wie auch der Stellenwert von Interviews innerhalb der künstlerischen Tätigkeit eines einzelnen Künstlers analysiert. Neben immer wiederkehrenden typischen Themen wird auf klassische Gesprächsverläufe und Strategien verwiesen sowie nach den spezifischen Motiven der Kunsthistoriker gefragt. Als gemeinschaftliche Werkinterpretation wird das Interview zum kunstgeschichtlichen Genre, in welchem modellhaft ein Argumentationsprozess zur Darstellung gebracht wird.

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Dank 7

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7Dank Mein Interesse für das Thema Interview geht auf eine Veranstaltung zurück, die von Prof. Dr. Norberto Gramaccini und dem damali- gen Leiter der Berner Kunsthalle, Dr. Ulrich Loock, am Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern durchgeführt wurde. Prof. Dr. Oskar Bätschmann hat mich darin unterstützt, das Thema als Lizentiatsarbeit zu wählen. Ihm verdanke ich das methodische Fun- dament, ohne das ich das Thema kaum anzugehen gewagt hätte. Die vorliegende Publikation orientiert sich im Wesentlichen an dieser Lizentiatsarbeit. Prof. Dr. Peter J. Schneemann hat mich als akademi- scher Lehrer, fachlicher Begleiter und leidenschaftlicher Mitstreiter für die Überarbeitung und Veröffentlichung ermuntert. Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank. Für die finanzielle Unterstützung bedanke ich mich beim Lotterie- fonds des Kantons Solothurn, beim Amt für Kultur des Kantons Bern und bei der Jubiläumsstiftung der Von Roll Holding AG. Für die persönliche und engagierte Unterstützung der Publikation und mei- ner Tätigkeit bedanke ich mich bei Sibylle Bobst, Raffaella Chiara, Cäsar Eberlin, Andreas Fiedler, André Kamber, Anuschka Pfammatter, Roswitha Schild, Dieter Schwarz, Nicole Schweizer, Beatrice Stadel- mann und Bernadette Walter. 8

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