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Die Ansprüche der Literatur als Herausforderung für den Literaturunterricht

Theoretische Perspektiven der Literaturdidaktik

Series:

Nicola Mitterer, Hajnalka Nagy and Werner Wintersteiner

Der Begriff ‚Ansprüche der Literatur‘ ist Programm: Er steht für einen Literaturunterricht und eine Literaturdidaktik, die sich deutlich vom dominierenden Diskurs der Kompetenzorientierung und Funktionalisierung schulischen Lernens absetzen. Die Beiträge dieses Bandes stellen das Abenteuer der Textbegegnung wieder in den Mittelpunkt eines Literaturunterrichts, dessen Ergebnis nicht im Voraus festlegbar ist. Dieser literar-ästhetische Zugang beruht auf einer genauen Textlektüre, die sich jedes einzelnen Wortes, seiner Struktur und seiner sprachlichen Verfremdungen annimmt, die aber ebenso aufmerksam die eigenen Reaktionen auf den Text registriert und diese schließlich in Beziehung zur Sprache des Textes selbst bringt. Das Ergebnis ist ein Literaturunterricht, der den Lernenden und den literarischen Werken gleichermaßen gerecht wird.

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Zu den Autorinnen und Autoren

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MMag. Dr. Florian Marlon Auernig (Jg. 1982), Promotion 2011, Titel der Dissertation: Vom zürnenden Gott zur genetischen Disposition: Die Denkfigur des Schicksals in der Geschichte des Abendlandes, seit 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Deutschdidaktik an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Forschungsschwerpunkte: Bilderbuchforschung, Literaturdidaktik, Mediävistik. Zuletzt erschienen: Das Gedicht im Unterricht, in: „ide. information zur deutschdidaktik (H. 3/2014); Die Friedenstaube und der Frühling. Über die Thematisierung der Prager Ereignisse 1968 in der tschechischen Literatur, in: „Erinnern – Erzählen – Europa. Das Gedächtnis der Literatur“, hrsg. von Hajnalka Nagy und Werner Wintersteiner (Studienverlag 2015); Die Möglichkeit, das Unmögliche zu bejahen. Das Wissen über Literatur und dessen Aporien, in: ide. Information zur Deutschdidaktik (gem. mit Nicola Mitterer, H. 3/2015).

Prof. Dr. phil. Michael Baum, Kulturwissenschaftler, ist Mitarbeiter des Instituts für deutsche Literatur und Sprache an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Schwerpunkte: Literatur- und Kulturtheorie, insbesondere Hermeneutik und Dekonstruktion; Literatur der Romantik und der Moderne; Theorie und Geschichte literarischer Bildung; intermediale Literaturdidaktik. Zahlreiche Aufsätze und Vorträge zu diesen Themen. Zuletzt erschienen: Überleben in Freundschaft. Thomas Bernhard/Jacques Derrida (Passagen 2011, gem. mit Beate Laudenberg); Illustration und Paratext (Kopaed 2011).

Dr. Jens Birkmeyer (Jg. 1957), Studium der Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie an der Universität Frankfurt a. M., Promotion 1992. Nach Tätigkeit als Gymnasiallehrer seit 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter für Literaturwissenschaft, Literatur- und Filmdidaktik am Germanistischen Institut der Universität Münster. Arbeits- und Veröffentlichungsschwerpunkte: Literatur des 20. Jahrhunderts...

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