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Geschichtsdidaktik in der Diskussion

Grundlagen und Perspektiven

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Wolfgang Hasberg and Holger Thünemann

Der Sammelband diskutiert Ausrichtung, zentrale Kategorien sowie Kontroversen der Geschichtsdidaktik. Auch wenn die Begriffe Geschichtsbewusstsein, Geschichtskultur und historisches Erzählen fest im Diskurs verankert sind, stehen sie wieder unter kritischer Inspektion. Mit den Kontroversen über Kompetenzmodelle historischen Denkens und Modellierungen historischen Wissens sowie den Debatten über „guten" Geschichtsunterricht oder das Verhältnis von Sprache und historischem Lernen sind weitere wichtige Diskussionsfelder hinzugekommen. Mit Blick auf diese Kategorien und Kontroversen ziehen die Beiträge des Buchs Bilanz, eröffnen neue Perspektiven und schlagen Brücken zu anderen Teildisziplinen der Geschichtswissenschaft.

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Geschichtsdidaktik diskursiv – zur Einführung einer neuen Reihe

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Der vorliegende Band ist der erste einer neuen Reihe. Wer sich angesichts der Tatsache, dass die Zahl wissenschaftlicher Buchreihen nach wie vor beständig wächst, dazu entschließt, ein solches Projekt in Angriff zu nehmen, der muss gute Gründe haben.

Vier Überlegungen waren ausschlaggebend, um die Reihe „Geschichtsdidaktik diskursiv – Public History und Historisches Denken“ zu gründen.

Erstens nehmen Quantität und Qualität geschichtsdidaktischer Publikationen zwar seit Jahren insgesamt zu, aber stellenweise entsteht – beispielsweise aufgrund veränderter Zitationsroutinen, eines teilweise relativ kurzen Disziplingedächtnisses und falsch verstandener kollegialer Rücksichtnahme oder Konkurrenz – der Eindruck, dass fachliche Kontroversen an Kontur und Reflexionstiefe verlieren. Für einen kontinuierlichen wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritt ist das problematisch. Daher haben wir uns entschlossen, unsere Reihe dezidiert als Diskurs-Forum zu konzipieren. Im vorliegenden Band, der auf eine Ringvorlesung an der Universität zu Köln zurückgeht, wird das nicht zuletzt dadurch deutlich, dass jeder Beitrag durch eine kurze Zusammenfassung der anschließenden Diskussion ergänzt wird.1

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