Show Less
Restricted access

Lexikon der Science Fiction-Literatur seit 1900

Mit einem Blick auf Osteuropa

Christoph F. Lorenz

Das Lexikon enthält Informationen über Biographie, Werkanalyse und bibliographische Angaben wichtiger Autoren der deutschsprachigen «Fantasy» und Science Fiction im 20. und 21. Jahrhundert. Überblicksartikel befassen sich darüber hinaus mit Fragen des Genres, deutscher Literatur vor und nach 1945, skandinavischen Werken seit 1900, osteuropäischen Werken und angloamerikanischer Fiktion.

Show Summary Details
Restricted access

Jeschke, Wolfgang (Franz Rottensteiner)

Extract

| 359 →

Franz Rottensteiner

Jeschke, Wolfgang

Biographie

Wolfgang Jeschke wurde am 19. November 1936 in Dĕčín (Tetschen), Tschechoslowakei, geboren und wuchs in Asperg bei Ludwigsburg auf. Nach der mittleren Reife absolvierte er eine Lehre als Werkzeugmacher und arbeitete im Maschinenbau. 1959 holte er das Abitur nach und studierte anschließend Germanistik und Philosophie an der Universität München und machte dann ein Buchhändlerpraktikum bei der Verlagsbuchhandlung C. H. Beck. Seit 1969 arbeitete Jeschke als Redaktionsassistent und später als Redakteur bei „Kindlers Literaturlexikon“. Seine ersten Erzählungen veröffentlichte Jeschke in Science Fiction-Amateurzeitschriften. Als 1970 Herbert W. Franke der Verlagsgruppe, für die er schon Sachbücher geschrieben hatte, seinen Science Fiction-Roman „Zone Null“ anbot, wurde Wolfgang Jeschke mit einem Gutachten betraut. Daraus entstand die von Jeschke herausgegebene Reihe „Science Fiction für Kenner“ im Lichtenberg Verlag, in der außer Frankes Roman und zahlreichen Übersetzungen von Autoren wie Robert Silverberg, Brian W. Aldiss und Frank Herbert auch Jeschkes eigene Kurzgeschichtensammlung „Der Zeiter“ erschien. 1972 wurde Jeschke, anfänglich zusammen mit Herbert W. Franke und als freier Mitarbeiter Science Fiction-Lektor und -Herausgeber im Heyne-Verlag. Der Erfolg der Reihe „Heyne Science Fiction und Fantasy“ führte dazu, dass er 1978 bei Kindler kündigte und ganz zu Heyne ging. Nach dem Ausscheiden Frankes wurde er alleinverantwortlicher Science Fiction-Redakteur bei Heyne und blieb es bis zu seinem Ruhestand im Jahre 2002. Zur Zeit gibt er noch, gemeinsam mit dem jetzigen Heyne Science...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.