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Fremdsprachliche Diskursbewusstheit als Zielkonstrukt des Fremdsprachenunterrichts

Eine kritische Auseinandersetzung mit der Interkulturellen Kompetenz

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Jochen Plikat

Interkulturelle Kompetenz spielt für das Lernen fremder Sprachen aktuell eine Schlüsselrolle. Der Autor untersucht die Leitfragen, wofür eine solche Kompetenz steht und welches Verständnis von Kultur ihr zu Grunde liegt. Er arbeitet die Problemlage auf, in welchem Maße das Gebot, alle Kulturen zu tolerieren, wünschenswert und umsetzbar ist, und diskutiert zentrale Beiträge zum Thema kritisch. Der Autor schlägt vor, den Fremdsprachenunterricht in Zukunft auf das neue Zielkonstrukt Fremdsprachliche Diskursbewusstheit auszurichten. Für den Umgang mit Konflikten lehnt er relativistische Beliebigkeit ab. Vielmehr empfiehlt er eine konsequente Rückbesinnung auf jene Werte, welche die Grundlage des friedlichen Zusammenlebens in pluralen Gesellschaften bilden: Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.

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Danksagung

Danksagung

Die vorliegende Arbeit wurde Anfang 2016 an der Philosophischen Fakultät II der Humboldt-Universität zu Berlin als Promotionsschrift angenommen. In der Zeit ihrer Entstehung wurde ich von verschiedenen Seiten unterstützt, wofür ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken möchte.

Prof. Dr. Lutz Küster hat seine Aufgabe als Betreuer sehr kompetent, engagiert und geduldig wahrgenommen. Von seinen zeitnahen und detaillierten Rückmeldungen zu den sukzessive eingereichten Teilkapiteln hat die Arbeit in hohem Maße profitiert. Prof. Dr. Stephan Breidbach hat den Werdegang der Arbeit ebenfalls treu und kritisch begleitet, nicht nur in dem von ihm moderierten Forschungskolloquium, sondern auch in vielen informellen Gesprächen beim gemeinsamen Mittagessen. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern seines Kolloquiums bin ich ebenfalls zu Dank verpflichtet.

Ebenfalls möchte ich mich herzlich bei Prof. Dr. Andrea Rössler und Prof. Dr. Gabriele Blell für die regelmäßigen Einladungen in ihr Forschungskolloquium an der Leibniz-Universität Hannover bedanken. Ich habe sehr davon profitiert, dass ich ab und an mein gewohntes universitäres Umfeld verließ, um meine Ideen einem auswärtigen Publikum zu präsentieren.

Im Rückblick auf die Entstehung der Arbeit erinnere ich mich an Impulse, die sich im Laufe der Zeit als wichtige Weichenstellungen herausstellten. Einer dieser Impulse kam von Prof. Dr. Andreas Grünewald. Er ermunterte mich 2010 im Rahmen der DGFF-Sommerschule dazu, dem starken empirischen Trend in der Fremdsprachendidaktik zu widerstehen und eine theoretische Grundlagenarbeit zu schreiben. Ein weiterer wichtiger Impuls ging von Prof. Dr. Claus Gnutzmann aus: Als ich 2013 im Rahmen eines Langscape-Treffens in Istanbul mein Forschungsprojekt vorstellte, empfahl er mir, doch einmal einen tiefen Blick in die Theorie der language awareness zu werfen – ein Hinweis, der sich in vollem Umfang gelohnt hat. Beiden sei an dieser Stelle ebenfalls herzlich gedankt.

Mein herzlicher Dank gilt auch Christian Lüpke, der mich nicht nur als studentische Hilfskraft durch zahlreiche Gänge in diverse Berliner Bibliotheken unterstützt hat, sondern mir auch immer ein interessierter, kluger und kritischer Gesprächspartner war.

Für viele anregende Diskussionen und Hinweise geht mein Dank darüber hinaus an meine langjährigen Freunde Dr. Christian Buder, Dr. Christoph Gumb und Hannes Langendörfer.

Schließlich geht mein besonderer Dank an meine Frau Marta, die mich bei allen meinen beruflichen und privaten Vorhaben mit viel Geduld, Ermunterung und Liebe begleitet.