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Der spanische Maklervertrag

Unter besonderer Berücksichtigung des spanischen Immobilienmaklervertrages

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Marcus Iske

Der Autor führt eine rechtsvergleichende Untersuchung des spanischen und deutschen Maklerrechts durch. Nach einem Überblick über den spanischen Maklervertrag in seinen Grundzügen steht eine detaillierte Analyse des spanischen Immobilienmaklervertrages im Fokus seiner Ausführungen. Der Autor stellt hierbei die Charakteristika des spanischen Immobilienmaklerrechts systematisch vor und legt die Besonderheiten der spanischen Rechtsprechung gegenüber dem deutschen Recht offen. Trotz zahlreicher Übereinstimmungen beider Rechtsordnungen unterscheidet sich das spanische Immobilienmaklerrecht in wesentlichen Punkten vom deutschen Recht. Dies liegt im Ergebnis insbesondere an der weitestgehend fehlenden normativen Ausgestaltung des spanischen Maklerrechts.

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§ 1 Einleitung

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§ 1   Einleitung

A.   Gegenstand und Ziel der Untersuchung

Gegenstand der Arbeit ist eine rechtsvergleichende Untersuchung des spanischen und deutschen Maklervertrages. Innerhalb beider Rechtsordnungen lassen sich zahlreiche Gemeinsamkeiten finden, welche zum einen auf die Umsetzung europarechtlicher Richtlinien zurückzuführen sind, zum anderen orientierte sich die spanische Rechtsprechung und Literatur in der Vergangenheit bei der Auslegung des Código Civil auch an den Regelungen des BGB. Dennoch lassen sich auf dem Gebiet des Maklervertrages insbesondere im Bereich der die Parteien treffenden Vertragspflichten wesentliche Unterschiede erkennen, die eine rechtsvergleichende Betrachtung rechtfertigen.

Neben einem allgemeinen Überblick über den spanischen Maklervertrag in seinen Grundzügen, liegt der Schwerpunkt dieser Dissertation in einer detaillierten Analyse des Bereichs des spanischen Immobilienmaklervertrages. Eine diesbezügliche Eingrenzung des Untersuchungsumfanges erscheint u.a. aufgrund der herausragenden wirtschaftlichen Bedeutung des Immobilienmaklervertrages als sinnvoll. Trotz der in Spanien anhaltenden Immobilienkrise und dem damit einhergegangenen Rückgang der Verkaufszahlen seit 2007, belief sich die Zahl der Hausverkäufe nach Angaben des spanischen instituto nacional estadistica (INE - vergleichbar mit dem Statistischen Bundesamt in Deutschland) im Jahr 2010 auf 441.368 und steigt damit im Vergleich zum Vorjahr wieder leicht an.1 Zwar gibt es keine gesicherten Angaben darüber, an wievielen dieser Verkäufe Makler beteiligt waren, doch ist davon auszugehen, dass gerade aufgrund der schwierigen Lage im Immobiliensektor der Prozentsatz nicht gering ausfällt.

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