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Lehrer- und Unterrichtsforschung in der Literaturdidaktik

Konzepte und Projekte

Series:

Christian Dawidowski, Anna Rebecca Hoffmann and Angelika Ruth Stolle

Dieser Band setzt es sich zum Ziel, derzeit bestehende Forschungsansätze zur Lehrer- und Unterrichtsforschung in der Literaturdidaktik zu bündeln und zu diskutieren. Die präsentierten Studien und Vorhaben beziehen sich auf Vermittlungsprozesse im Unterricht und das Unterrichtshandeln, Selbstkonzepte von Lehrpersonen und Lernenden, Aspekte der Lehrerbildung und -ausbildung, Wissenskonstruktionen im Literaturunterricht, literarische Sozialisationsprozesse und ihre Auswirkungen im Unterricht, die Erforschung von Unterrichtskommunikation und die Dimensionierung von Unterrichtsqualität oder Methoden der Lehrer- und Unterrichtsforschung.

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Zur Ko-Konstruktion von literarischen Bildungsvorstellungen im literaturbezogenen Unterrichtshandeln der Sekundarstufe II. Erste Ergebnisse eines empirischen Projekts (Christian Dawidowski / Anna R. Hoffmann)

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Christian Dawidowski und Anna R. Hoffmann

Zur Ko-Konstruktion von literarischen Bildungsvorstellungen im literaturbezogenen Unterrichtshandeln der Sekundarstufe II.

Erste Ergebnisse eines empirischen Projekts

Abstract: Using a qualitative design, this empirical study addresses the question of how German pupils nearing completion of the high school course come to form and maintain beliefs about, and attitudes towards, literature; the study thus has a dual concern with literary education and the sociology of education. We use videotaped teaching sequences to explore negotiation of meaning and classroom discourse in advanced-level courses (Leistungskurse) in the senior years of high school. The video analyses will be supplemented by analyses of narrative interviews with pupils and teachers.

Das eben erschienene, neue Kerncurriculum Deutsch für die gymnasiale Oberstufe im Land Niedersachsen stellt die literaturbezogenen Weichen für die nächsten Jahre. Es ist bemüht um eine Verbindungslinie zwischen den Notwendigkeiten des Zentralabiturs, der Kompetenzorientierung der schulischen Kerncurricula und den Anforderungen literarischer Erziehung. Die Landesregierung entschied sich für einen deutlichen ‚rollback‘ zu Gunsten der Vermittlung von Literatur. Sprachreflexion und Medien – vor allem die digitalen Medien – spielen eine deutlich untergeordnete Rolle, hingegen wird die Bandbreite literaturgeschichtlicher Vermittlung von der Aufklärung bis zur Gegenwart mit verbindlichen Modulen und zahlreichen Texten festgeschrieben. Der Vorsatz erklärt unter dem Titel „Bildungsbeitrag des Faches Deutsch“:

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