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Text im Fokus zweier Linguistiken

Aus der polonistischen und germanistischen Forschung

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Edited By Zofia Bilut-Homplewicz and Maria Krauz

Das Buch zeigt die sich dynamisch entwickelnde Textlinguistik aus dem Blickwinkel des polonistischen und des germanistischen Forschungskreises. Die AutorInnen untersuchen die unterschiedlichen Facetten der Disziplin. Sie gehen unter anderem der Frage nach, wie religiöse Lieder und Biographien aus textorientierter Perspektive analysiert werden können. Wie sich die Frage des Rezipienten als Instanz gestaltet, wird ebenfalls in den Fokus gerückt. Der aktuelle politische mediale Pressediskurs über die sprachliche Profilierung des Selbstbildes der Deutschen zu Beginn der Flüchtlingskrise oder über den Brexit und seine Folgen, ist ebenso Teil der Untersuchung. Die Ergebnisse beider Forschungskreise werden durch neueste theoretische Erkenntnisse und Analysemethoden untermauert.

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Textlinguistik in der Polonistik und Germanistik. Dimensionen und Entwicklungen (Zofia Bilut-Homplewicz / Maria Krauz)

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Zofia Bilut-Homplewicz

(Uniwersytet Rzeszowski, Katedra Lingwistyki Stosowanej)

Maria Krauz

(Uniwersytet Rzeszowski, Instytut Filologiii Polskiej)

Textlinguistik in der Polonistik und Germanistik. Dimensionen und Entwicklungen

Keywords: text linguistics, discourse linguistics, linguistic contrastiveness, intertextual contrastiveness

Die sich dynamisch entwickelnde Textlinguistik in einzelnen europäischen Ländern und Sprachgebieten weist neben einigen Gemeinsamkeiten auch wichtige Unterschiede auf, auch wenn man heute in vielen Bereichen von Globalisierung im Sinne einer Vereinheitlichung spricht. Diese charakteristischen Differenzen sind deutlich zu sehen, wenn man die jeweiligen Standardwerke der Disziplin studiert, aber auch wenn man Schwerpunkte und Entwicklungswege der neuesten Forschung verfolgt. Im vorliegenden Band wird ein exemplarischer Weg eingeschlagen, der, wie wir meinen, zwar ein partielles, aber doch aktuelles Bild der Disziplin, ihrer jeweiligen Entwicklungen und Tendenzen zeigt. Dem Vorhaben liegt die Idee zugrunde, die polonistische und germanistische Textlinguistik miteinander in Beziehung zu setzen1; beim genauen Hinsehen zeigt es sich, was auch frühere Arbeiten bestätigen, dass es eine lohnenswerte Aufgabe ist.2 Die Überzeugung davon spiegelt sich in der kontrastiven Herangehensweise wider. Auf der Textebene nimmt die kontrastive Textologie als Erweiterung der Textsortenlinguistik eine prominente Stellung ein.

Im vorliegenden Band kommt die sog. interlinguistische Kontrastivität3 nur implizit zum Vorschein. Der interessierte Leser wird selbst Kenntnisse über diese Art der Kontrastivität im Hinblick auf die beiden Forschungsräume gewinnen bzw. ← 9 | 10 → aktivieren müssen. Wünschenswert wäre, dass die dem Leser angebotenen Beiträge als gegenseitige Anregung...

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