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Text im Fokus zweier Linguistiken

Aus der polonistischen und germanistischen Forschung

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Edited By Zofia Bilut-Homplewicz and Maria Krauz

Das Buch zeigt die sich dynamisch entwickelnde Textlinguistik aus dem Blickwinkel des polonistischen und des germanistischen Forschungskreises. Die AutorInnen untersuchen die unterschiedlichen Facetten der Disziplin. Sie gehen unter anderem der Frage nach, wie religiöse Lieder und Biographien aus textorientierter Perspektive analysiert werden können. Wie sich die Frage des Rezipienten als Instanz gestaltet, wird ebenfalls in den Fokus gerückt. Der aktuelle politische mediale Pressediskurs über die sprachliche Profilierung des Selbstbildes der Deutschen zu Beginn der Flüchtlingskrise oder über den Brexit und seine Folgen, ist ebenso Teil der Untersuchung. Die Ergebnisse beider Forschungskreise werden durch neueste theoretische Erkenntnisse und Analysemethoden untermauert.

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Das mediale Weltbild und der Begriff des Rezipienten – am Beispiel des Verhältnisses des Fernsehsenders Polsat Spółka z o. o. zu Volleyball-Wettkämpfen (Wioletta Kochmańska)

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Wioletta Kochmańska

(Uniwersytet Rzeszowski, Instytut Filologii Polskiej)

Das mediale Weltbild und der Begriff des Rezipienten – am Beispiel des Verhältnisses1 des Fernsehsenders Polsat Spółka z o. o. zu Volleyball-Wettkämpfen

Abstract: The subject of the research is the possible ways of reading multimodal coverage of volleyball matches broadcast by digital TV Polsat. It points out that in the reconstruction of the media image of the world, knowledge about the characteristics of the transfer resulting from the genre, cultural conditions and the complexity of the communicating entities: media broadcasters and specialized audience appears to be crucial.

Keywords: media, the image of the world, multimodal coverage

Die Medien, in deren Kontext das Fernsehen eine wichtige Stellung einnimmt, sind ein nicht wegzudenkender Begleiter des Menschen der Jahrhundertwende vom 20. zum 21. Jahrhundert. In der Forschung werden zahlreiche wichtige Funktionen akzentuiert, die das Fernsehen in Bezug auf das menschliche Individuum innehat. Konstitutiv gesehen und auf Grundlage der Definitionen des Paläofernsehens (Casetti/Odin 1994) ist es ein Instrument der Massenbildung, erfüllt also eine didaktische Funktion, die man untrennbar mit einer Einflussnahme auf den Empfänger verbindet, einer Vermittlung von Inhalten eines bestimmten ideologischen Inhalts – sowohl in offener als auch in eher verdeckter Form. Wie Bogusław Skowronek betont,

(…) Die Ideologie des Fernsehens - als eines Mediums per se und inklusive der mittels seiner verbreiteten Inhalte - verstehe ich nicht ausschließlich in politischen Kategorien, sondern ausdrücklich...

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