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Die Ordnung der Meere

Zur Integration von maritimer Raumplanung und Meeresumweltschutz

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Anja Maurer

Seit Jahrhunderten wurden die Meere als schier unerschöpfliche Ressourcenträger verstanden. Sie bieten Menschen Nahrung, dienen als Transportwege und Rohstoffquelle. Der freie Zugang zu ihnen und ihre freie Nutzung wird nun in Frage gestellt. Neben die Schifffahrt und Fischerei sind neue Nutzungen wie Offshore-Windparks getreten. Gleichzeitig steigt das Bewusstsein, dass eine gesunde Meeresumwelt keineswegs selbstverständlich ist. Hieraus entstehen Interessenkonflikte zwischen wirtschaftlichen Nutzungsansprüchen und ökologischen Schutzinteressen um die zunehmend als knappe Ressource wahrgenommenen Meere. Lösungsstrategien sehen eine rechtliche Überformung der Meere vor, wobei zwei Instrumente im Fokus stehen: Die maritime Raumplanung und der Meeresumweltschutz nach der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im Wintersemester 2016 vom Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Bremen als Dissertation angenommen und verteidigt. Die Rechtsentwicklung bis Mai 2017 wurde berücksichtigt.

Die Idee zur Arbeit entstand während meiner Tätigkeit in einer Bremer Anwaltskanzlei. Meine Büronachbarin hatte den damals gerade neu entworfenen Raumordnungsplan des BSH für die deutsche ausschließliche Wirtschaftszone der Nordsee über ihrem Schreibtisch hängen. Das bunte Gewirr an Markierungen weckte sofort mein Interesse, und ich wollte unbedingt wissen, welche rechtlichen und tatsächlichen Gedanken dahintersteckten. So bin ich meiner Doktormutter, Frau Prof. Dr. Sabine Schlacke, zu großem Dank verpflichtet für ihr Vertrauen, das sie in mich gesetzt hat, als sie mich mit diesem Thema als ihre Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsstelle für Europäisches Umweltrecht (FEU) aufnahm. Sie hat ein Forschungsklima geschaffen, in dem ich große Freiheiten hatte und viele wissenschaftliche Erfahrungen sammeln konnte, sei es auf Konferenzen in ganz Europa oder durch Hinweise auf für meine Arbeit interessante Personen aus Wissenschaft und Politik. Die zielgerichtete Konzentration und ihre klare dogmatische Denkweise beeindrucken mich bis heute. Mein herzlicher Dank gilt auch Herrn Prof. Dr. Gerd Winter, dem Gründer der FEU, für die zügige Erstellung des Zweitgutachtens und zahlreiche konstruktive Gedankenimpulse.

An der FEU und am rechtswissenschaftlichen Fachbereich habe ich nicht nur hervorragende Arbeitsbedingungen vorgefunden, sondern auch Kolleginnen und Kollegen, die zu Freunden wurden und Freud und Leid des Entstehens einer Doktorarbeit...

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