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Kampf den Feinden oder Schutz der Minderheiten?

Der Einfluss staats- und gesellschaftstheoretischer Auffassungen auf die strafrechtliche Theorie, Rechtsprechung und Gesetzgebung

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Felix Fleckenstein

Die stetige Hochrüstung des Strafrechts, der Rückbau prozessualer Schutzmechanismen, die Etablierung von Ausnahmezuständen zur Bekämpfung von «Staatsfeinden»: Phänomene, die seit Jahren konstatiert werden und sich unter dem Schlagwort «Feindstrafrecht» zusammenfassen lassen – eine kontroverse Theorie, die diese Entwicklung präzise beschreibt, sie aber auch legitimiert.

Der Autor untersucht, inwieweit sich diese Theorie auf Positionen von Carl Schmitt, dem «Kronjuristen des Dritten Reiches», zurückführen lässt. Er entwickelt daran eine Kritik, die auf den Arbeiten Hans Kelsens fußt, einem erbitterten Gegner Schmitts im Streit der Weimarer Staatsrechtslehre. Dabei gerät das Bundesverfassungsgericht als Institution, die Minderheiten schützen soll, immer wieder in den Fokus.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis

A.    Einleitung

I.       Thema und Erkenntnisinteresse der Arbeit

II.      Gang der Untersuchung

III.     Einzelheiten zur Methode, insb. zu Kelsen als Folie für Kritik

B.    Allgemeiner Teil I: Darstellung der staatstheoretischen Ausgangspunkte

I.       Darstellung der allgemeinen Positionen Carl Schmitts

1.       Rechtstheoretische Ausgangspunkte: Dezision und staatliche Rechtsverwirklichung

a)       Der Dezisionismus

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