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Innovationsstrategien

Grundlagen, Gestaltungsansätze und Handlungsbedingungen

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Edited By Axel Faix and Jan-Philipp Büchler

«Innovationsstrategien» ist der zweite Herausgeberband der Dortmunder Forschungsgruppe «Innovationsexzellenz». Er betont die wichtige Rolle, die Innovationsstrategien insbesondere in volatilen, komplexen Marktumfeldern für einen hohen Erfolg von Unternehmen haben. Der Band schafft durch eine abgestimmte Mischung von Beiträgen aus Unternehmenspraxis, Wissenschaft und Institutionen eine ganzheitliche Perspektive, die einen hohen Anwendernutzen sicherstellt. Inhaltlich werden 1) innovationsstrategisch bedeutsame Grundlagen (primär in Bezug auf Ressourcen- und Fähigkeitsausstattungen), 2) die verfügbaren Gestaltungsoptionen (unter Berücksichtigung der digitalen Transformation) sowie 3) unternehmensexterne wie -interne Handlungsbedingungen problem- und anwendungsorientiert diskutiert.

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Qualitative Marktforschung im Innovationsmanagement – Ein systematischer Ansatz (Gaby Kepper / Frank Wermeyer)

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Gaby Kepper, Frank Wermeyer

FW Consulting

Qualitative Marktforschung im Innovationsmanagement – Ein systematischer Ansatz

1 Informationsbedarf im Innovationsmanagement

Die Bedeutung der Innovation für die Weiterentwicklung von Märkten und Unternehmen ist spätestens seit Schumpeter (1912) unumstritten.1 Die zielgerichtete Erforschung der Erfolgsfaktoren von Innovationen im Hinblick auf Überlebenssicherung, Wachstum und Erfolg von Unternehmen im Wettbewerb stellt seit Jahrzehnten einen Forschungsschwerpunkt dar.2

Es darf vermutet werden, dass die Geschwindigkeit, mit der innovative Lösungen gefunden werden müssen, in den letzten Jahren gestiegen ist. Dafür hat der mit der Globalisierung und jüngst der Digitalisierung einhergehende Veränderungsdruck bei vielen Unternehmen gesorgt. Büchler/Faix (2015) verweisen treffend auf die „Wertkettendekonstruktion“, die auch über traditionelle Branchengrenzen hinweg stattfindet und stetige sowie schnelle Innovation allein zur Überlebenssicherung erfordert.3 Insbesondere die Digitalisierung führt dazu, dass immer häufiger neue Dienste und Services von vorher nicht als Wettbewerber wahrgenommenen Unternehmen etablierte Anbieter gefährden und zu innovativem Handeln zwingen.

Vor diesem Hintergrund ist es für Unternehmen von entscheidender Bedeutung, die Voraussetzungen für die eigene Innovationsfähigkeit zu schaffen und einen systematischen Innovationsprozess einzuführen (vgl. Abbildung 1).4 Darüber hinaus ist jeder erforderliche Schritt zu neuen Angeboten und Lösungen so zu gestalten, dass die Innovation maximal erfolgreich wird. ← 39 | 40 →

Die Erfolgsfaktorenforschung betont und bestätigt die enorme Bedeutung einer konsequenten Kundenorientierung im Innovationsprozess. Erfolgreiche Unternehmen richten die Entwicklung im Gegensatz zu...

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