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Innovationsstrategien

Grundlagen, Gestaltungsansätze und Handlungsbedingungen

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Edited By Axel Faix and Jan-Philipp Büchler

«Innovationsstrategien» ist der zweite Herausgeberband der Dortmunder Forschungsgruppe «Innovationsexzellenz». Er betont die wichtige Rolle, die Innovationsstrategien insbesondere in volatilen, komplexen Marktumfeldern für einen hohen Erfolg von Unternehmen haben. Der Band schafft durch eine abgestimmte Mischung von Beiträgen aus Unternehmenspraxis, Wissenschaft und Institutionen eine ganzheitliche Perspektive, die einen hohen Anwendernutzen sicherstellt. Inhaltlich werden 1) innovationsstrategisch bedeutsame Grundlagen (primär in Bezug auf Ressourcen- und Fähigkeitsausstattungen), 2) die verfügbaren Gestaltungsoptionen (unter Berücksichtigung der digitalen Transformation) sowie 3) unternehmensexterne wie -interne Handlungsbedingungen problem- und anwendungsorientiert diskutiert.

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Entwicklung von organisationaler Anpassungs- und Innovationsfähigkeit (Tessa Christina Flatten)

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Tessa Christina Flatten

TU Dortmund, Lehrstuhl für Technologie & Management

Entwicklung von organisationaler Anpassungs-und Innovationsfähigkeit

1 Relevanz organisationaler Anpassungs- und Innovationsfähigkeit

Die organisationale Anpassungs- und Innovationsfähigkeit ist der Schlüssel, um das Wachstum von Firmen auf Dauer zu erhalten, insbesondere in dynamischen Umfeldern. Bekannte Unternehmen wie bspw. Amazon, Target oder 3M verwandeln auf Basis ihrer organisationalen Anpassungs- und Innovationsfähigkeit regelmäßig externe Unsicherheiten in Geschäftsmöglichkeiten, welche das nachhaltige Unternehmenswachstum bspw. durch neue Produkte oder Services ermöglichen.1 In der Organisationsforschung hat sich das Konstrukt Absorptive Capacity (ACAP) etabliert, um diese organisationalen Anpassungsfähigkeiten mittels Innovationen widerzuspiegeln.2 ACAP beschreibt die Fähigkeiten von Unternehmen, relevante, unternehmensexterne Informationen zu erkennen, zu sammeln, zu verarbeiten und diese Informationen letztendlich in neues organisationales Wissen umzuwandeln, welches schließlich kommerziell vermarktet werden kann. Eine Studie von Christensen (1997) zeigt, warum ACAP eine für Unternehmen außerordentlich relevante Fähigkeit ist.3 In einer Untersuchung über die Gründe des Scheiterns etablierter Unternehmen konnte empirisch belegt werden, dass Organisationen meist nicht in der Lage sind, ihre anfängliche Fähigkeit, Wachstum zu kreieren, durch das Erkennen neuer Märkte und/oder Anwendungen für ihre Produkte aufrechtzuerhalten. Genau dieses Aufrechterhalten und Ausdehnen von unternehmensinternen Fähigkeiten sowie die Flexibilität, Marktveränderungen vorherzusehen, ist das Resultat einer hohen organisationalen ACAP.4 ← 67 | 68 →

Insbesondere vor dem Hintergrund, dass sich grundsätzlich eine Entwicklung von einer Industriegesellschaft hin zu...

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