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Innovationsstrategien

Grundlagen, Gestaltungsansätze und Handlungsbedingungen

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Edited By Axel Faix and Jan-Philipp Büchler

«Innovationsstrategien» ist der zweite Herausgeberband der Dortmunder Forschungsgruppe «Innovationsexzellenz». Er betont die wichtige Rolle, die Innovationsstrategien insbesondere in volatilen, komplexen Marktumfeldern für einen hohen Erfolg von Unternehmen haben. Der Band schafft durch eine abgestimmte Mischung von Beiträgen aus Unternehmenspraxis, Wissenschaft und Institutionen eine ganzheitliche Perspektive, die einen hohen Anwendernutzen sicherstellt. Inhaltlich werden 1) innovationsstrategisch bedeutsame Grundlagen (primär in Bezug auf Ressourcen- und Fähigkeitsausstattungen), 2) die verfügbaren Gestaltungsoptionen (unter Berücksichtigung der digitalen Transformation) sowie 3) unternehmensexterne wie -interne Handlungsbedingungen problem- und anwendungsorientiert diskutiert.

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Digitale Innovationen – Strategien, Geschäftsmodelle und Voraussetzungen (Myriam Jahn / Michael Marhofer)

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Myriam Jahn

TiSC AG

Michael Marhofer

ifm stiftung & co. kg

Digitale Innovationen – Strategien, Geschäftsmodelle und Voraussetzungen

1 Digitalisierung als Innovationstreiber in der Elektronikindustrie

Sensorik, RFID und IT-Technologie wie Cloud und Software as a Service (SaaS) – die „vierte industrielle Revolution“ basiert auf technischen Möglichkeiten, die schon seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten bestehen. Erst mit betriebswirtschaftlichen Überlegungen können die Potenziale dieser Technik in revolutionärem Umfang gehoben werden. Neue Geschäftsmodelle durch neue Prozesse und Services entstehen. Dieser Beitrag beleuchtet am Anwendungsbeispiel eines Sensorikherstellers Strategien im Zusammenhang mit der Digitalisierung und Industrie 4.0, ein daraus folgendes Geschäftsmodell und die Voraussetzungen, die ein mittelständisches Unternehmen mitbringen muss, um die Digitalisierung als Chance zu nutzen.1

In Deutschland machen produzierende und meist mittelständische Unternehmen über 25 % des Bruttoinlandsproduktes aus.2 Mit Industrie 4.0 werden sie wieder als wichtiger und konjunkturell weniger anfälliger Teil der Volkswirtschaft betrachtet.3 Gerade im deutschen Mittelstand sind die Ressourcen jedoch begrenzt. Investitionsgräber in Industrie 4.0 und Big Data kann und will man sich nicht leisten. Durch eine Automatisierung und Digitalisierung ohne betriebswirtschaftlichen Überbau ist allerdings zu befürchten, dass nicht nur kein wirtschaftlicher Nutzen entsteht, sondern sinnlose und hohe Investitionen in IT-Systeme der Vergangenheit. Warum sollte ausgerechnet mit Industrie 4.0 das Produktivitätsparadoxon der Informationstechnik überwunden werden? Warum sollte die Produktivität mit Industrie 4.0 maßgeblich ansteigen, was mit der Informationstechnologie (IT) bislang ← 155...

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