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Innovationsstrategien

Grundlagen, Gestaltungsansätze und Handlungsbedingungen

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Edited By Axel Faix and Jan-Philipp Büchler

«Innovationsstrategien» ist der zweite Herausgeberband der Dortmunder Forschungsgruppe «Innovationsexzellenz». Er betont die wichtige Rolle, die Innovationsstrategien insbesondere in volatilen, komplexen Marktumfeldern für einen hohen Erfolg von Unternehmen haben. Der Band schafft durch eine abgestimmte Mischung von Beiträgen aus Unternehmenspraxis, Wissenschaft und Institutionen eine ganzheitliche Perspektive, die einen hohen Anwendernutzen sicherstellt. Inhaltlich werden 1) innovationsstrategisch bedeutsame Grundlagen (primär in Bezug auf Ressourcen- und Fähigkeitsausstattungen), 2) die verfügbaren Gestaltungsoptionen (unter Berücksichtigung der digitalen Transformation) sowie 3) unternehmensexterne wie -interne Handlungsbedingungen problem- und anwendungsorientiert diskutiert.

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Bestimmungsfaktoren und Methoden der Pre-Money-Valuation innovativer Start-Ups (Fabian Dittrich)

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Fabian Dittrich

FH Dortmund, Center for Applied Studies & Education in Management

Bestimmungsfaktoren und Methoden der Pre-Money-Valuation innovativer Start-Ups

1 Einleitung

Die Bewertung von Start-ups ist ein zentrales Problem zahlreicher Gründer und deren potenzieller Investoren. Insbesondere innovative Start-Ups sind betroffen. Damit sind solche Gründungen gemeint, die neuartige Technologien, Prozesse oder Geschäftsmodelle einsetzen, die auf Wachstum ausgerichtet sind und die unter erheblicher Unsicherheit arbeiten. Demgegenüber stehen traditionelle Start-Ups, die zur besseren Abgrenzung im Deutschen auch als Existenzgründungen bezeichnet werden können. Existenzgründungen bauen auf erprobte Geschäftsmodelle mit Fokus auf Beständigkeit und Sicherheit (nicht Wachstum) auf und können daher in der Regel über Kredite finanziert werden.1 Innovative Start-Ups hingegen sind auf externes Eigenkapital und damit auf eine Unternehmensbewertung angewiesen. Ihr Wert besteht meistens in Wissen, Managementfähigkeiten und nicht-materiellen Vermögensgegenständen, welche nur schwer beurteilbar sind. Die Bewertung ist umso schwieriger, je höher der Grad der Unsicherheit ist. Bisweilen wird für Start-Ups sogar von Bewertung als Kunst anstatt als Wissenschaft gesprochen.2 Dies betont die hohen Freiheitsgerade sowohl bei der Wahl der bewertungsrelevanten Faktoren als auch der verwendeten Bewertungsmethoden.

Auch der Investitionsprozess ist vielschichtig, Abbildung 1 zeigt eine Übersicht. Zunächst fallen wesentliche Vorbereitungsarbeiten auf Seiten des Start-Ups an. ← 383 | 384 → Es muss einen umfassenden Businessplan inklusive benötigter Investitionen erstellen. Darauf aufbauend trifft das Start-Up für sich eine Bewertungsvorstellung. Auf Basis von Businessplan und Bewertungsvorstellung werden...

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