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Die Vita des Josef Busnāyā

Eine historische Quelle des Nordiraks des 10. Jahrhunderts

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Ralph Barczok

Der Band ist die erste größere Studie zur Vita von Josef Busnāyā. Diese Quelle beschreibt in großem Detailreichtum das alltägliche Leben im 10. Jahrhundert in einem ostsyrischen Kloster und seinem ruralen Umfeld in einer ansonsten schlecht dokumentierten Zeit und Region. Der Autor veranschaulicht das alltägliche Leben im Kloster, seine ökonomische Grundlage und das Verhältnis der Mönche zu ihrem christlichen und nicht-christlichen Umfeld und analysiert es im Kontext seiner historischen Situation. Das Ergebnis ist eine Momentaufnahme mit erstaunlichen Einsichten in das alltägliche, multireligiös geprägte Leben im Nordirak des 10. Jahrhunderts. Allerdings sind diesen durch die Natur der Quelle als hagiographischer Text Grenzen gesetzt.

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Danksagung

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Bei dem vorliegenden Band handelt es sich um meine Doktorarbeit, die ich im Jahr 2018 an der Universität Konstanz eingereicht und verteidigt habe. Da aufgrund finanzieller und beruflicher Notwendigkeiten die Dissertation zuletzt unter massiven Druck entstanden war, musste der Text für die Drucklegung nochmals gründlich stilistisch überarbeitet werden. Ansonsten betreffen die Unterschiede zwischen eingereichter Arbeit und vorliegendem gedruckten Werk lediglich zwei Punkte: Da ich zurzeit eine Edition der Vita des Josef Busnāyā vorbereite, konnte ich weitere Handschriften einsehen, die mir zum Zeitpunkt der Abgabe noch nicht vorlagen. Diese Handschriften sind nun in der Einleitung enthalten. Des Weiteren fiel mir erst kurz vor Abgabetermin auf, dass die Vorlage von Chabot für dessen französische Übersetzung entgegen seiner Aussage nicht von der vatikanischen Handschrift V kopiert worden sein konnte. Einige Überlegungen hierzu mussten daher angepasst werden. Des Weiteren habe ich die inhaltlichen Anmerkungen, Kritikpunkte und Literaturhinweise meiner Gutachter und Prüfer berücksichtigt und weitere Literatur, auf die ich erst nach meiner Abgabe aufmerksam gemacht wurde oder die erst nach meiner Abgabe veröffentlicht wurden, eingefügt. Durch diese Erweiterungen haben sich inhaltliche Aussagen jedoch kaum verändert, sondern konnten vielmehr präzisiert werden.

Auch wenn noch immer das Stereotyp des Wissenschaftlers vorherrscht, der allein in seiner Stube arbeitet und plötzlich zu Erkenntnissen gelangt, so ist wissenschaftliche Arbeit vielmehr ein kommunikativer Prozess, in dem Ideen, Vorstellungen und Erkenntnisse ausgetauscht und diskutiert werden. Dies ist in der vorliegenden Arbeit nicht anders. Es gehört sich...

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