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Moritz Benjowsky – ein (mittel)europäischer Held

Materialien der internationalen wissenschaftlichen Konferenz, Wien, 22.–26. Mai 2019

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Edited By Alois Woldan and Katalin Blaskó

Die Beiträge dieses Bandes untersuchen das große Erbe, das der Abenteurer und Weltreisende Moritz Benjowsky (1741–1786) in Literatur, Theater und Film vieler europäischer Kulturen hinterlassen hat. Benjowsky ist Autor berühmter Memoiren und Held literarischer Werke in einem. Die Autoren dieses Bandes analysieren Werke über Benjowsky in deutscher, ungarischer, polnischer, slowakischer und russischer Sprache vom 18. bis zum 20. Jahrhundert, sie untersuchen die Verflechtungen innerhalb dieser Texte und die Bedingungen ihrer Entstehung. Sie zeigen, wie in diesen Texten ein Mythos von Benjowsky geschaffen wird, der auch als nationaler Erinnerungsort von Bedeutung ist. Ethnische Stereotypen in diesen Texten werden aufgezeigt, koloniale Mythen dekonstruiert.

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Über das Buch

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Katalin Blaskó ist Hungarologin und Germanistin, sie ist an der Universität Wien als Sprachlektorin (Sprachenzentrum) und als Lehrbeauftragte (Institut für Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissen-schaft, Abteilung Finno-Ugristik) tätig. Ihr Forschungsinteresse gilt der Kulturgeschichte des Habsburgerreiches, insbesondere des Königreichs Ungarn im 18. und 19. Jahrhundert.

Alois Woldan, Slawist und Komparatist, war Professor für Ost-Mitteleuropastudien an der Universität Passau und Professor für Slawi-sche Literaturen an der Universität Wien. Zu seinen Forschungsgebieten zählen die polnische und ukrainische Literatur sowie die Literatur im ehemaligen Galizien.

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