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Strafverfolgung in der Bundesrepublik Deutschland und in Berlin (West)

Teil 1: Die Niederschriften der Tagungen der Generalstaatsanwälte von 1948-1963

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Werner Schubert

Die Generalstaatsanwälte der Westzonen und der späteren Bundesrepublik Deutschland (einschl. West-Berlins) hielten ab Mitte 1948 aus eigener Initiative Tagungen ab, in denen wichtige Themen der Strafverfolgung und Strafvollstreckung behandelt wurden. Die Niederschriften vermitteln einen detaillierten Einblick in die Strafverfolgungspraxis der frühen Bundesrepublik. Themen der Besprechungen waren: Stellung der Staatsanwaltschaft, Straßenverkehrsrecht (u.a. Blutproben), «unzüchtige» Schriften, Staatsschutzdelikte, Probleme der Untersuchungshaft und der Strafvollstreckung, Praxis der Zentralen Stelle Ludwigsburg und der Zentralen Erfassungsstelle Salzgitter, Ermittlungen gegen NS-Richter wegen exzessiver Todesurteile.

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III. Protokoll über die Besprechungen auf der Tagung der Generalstaatsanwälte der Westzonen von 19.–20.9.1949

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Nach Begrüßungsworten des MinRat Dr. Schönrich als Vertreter des Justizministeriums Rheinland-Pfalz eröffnet OStA Dr. Augustin, Neustadt a.d.Hdt. um 9.30 Uhr die Tagung.

Anwesend sind:

Generalanwalt Dr. Quambusch, Generalanwalt beim Deutschen Obergericht für das Vereinigte Wirtschaftsgebiet, Köln

Präsident Dr. Klaas, Zentraljustizamt für die Britische Zone in Hamburg

Generalinspekteur Dr. Meyer-Abich, Zentraljustizamt für die Britische Zone in Hamburg

GStA Dr. Schneidewin, GStA beim Obersten Gerichtshof für die Britische Zone, Köln

LG-Rat Kirchner, Justizministerium Koblenz

GStA Steffen, Bamberg

GStA Dr. Neumann, KG Berlin

GStA Dr. Bollinger, Bremen

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