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Rechtskrafterstreckung im Personengesellschaftsrecht nach einem Passivprozess der Gesellschaft oder ihrer Gesellschafter

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Sergej Rast

Eine Personengesellschaft, die am Rechtsverkehr teilnimmt, ist im Zivilprozess unabhängig von ihren Gesellschaftern parteifähig. Ziel der Publikation war die Klärung der Frage, inwieweit ein Urteil, das im Passivprozess für oder gegen die Personengesellschaft bzw. ihre Gesellschafter ergeht, auch maßgeblich für die jeweils nicht am Prozess beteiligte Partei ist. Die Untersuchung erfolgte fallgruppenweise anhand einer Interessenabwägung im Rahmen der normativen Vorgaben. Dabei war neben den Interessen von Gesellschaft und Gesellschaftern stets auch das Interesse des Gesellschaftsgläubigers zu berücksichtigen. Die Untersuchung hat ergeben, dass die prozessuale Repräsentation der nicht am Erstprozess beteiligten Partei maßgeblich für die Entscheidung über eine Rechtskrafterstreckung ist.

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Vorwort

Vorwort

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Die vorliegende Arbeit entstand im Kern während meiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Zivilprozessrecht an der Universität Osnabrück (Oktober 2015 bis Oktober 2017). Nach einer längeren –​ berufsbedingten –​ Pause wurde sie im Zeitraum von Ende 2019 bis Juni 2020 (berufsbegleitend) fertiggestellt und im Dekanat des Fachbereichs Rechtswissenschaften der Universität Osnabrück eingereicht. Die Promotion wurde mit der mündlichen Prüfung (Disputation) am 27.01.2021 abgeschlossen.

Die Arbeit berücksichtigt den Stand der Rechtsprechung bis Juni 2020. Aus der Literatur konnten Auflagen, die bis Ende 2020 erschienen sind, grundsätzlich noch eingearbeitet werden.

Für mich war die Erstellung dieser Arbeit eine Herausforderung und spannende Erfahrung zugleich, die mich nicht nur in beruflicher, sondern vor allem auch in persönlicher Hinsicht geprägt hat. An dieser Stelle möchte ich allen danken, die mich bei der Anfertigung meiner Dissertation –​ auf unterschiedliche Art und Weise –​ unterstützt haben.

Mein besonderer Dank gilt zunächst meinem Betreuer, Herrn Prof. Dr. Foerste, für die Gelegenheit zur Promotion an seinem Lehrstuhl, für die vorsichtige Anregung, mich mit der Rechtsprechung zur bearbeiteten Thematik auseinanderzusetzen, sowie für weitere konstruktive Anregungen und Anmerkungen bei der Umsetzung der Arbeit. Außerdem möchte ich mich bei Herrn Prof. Dr. Leuschner für die Übernahme des Zweitgutachtens bedanken.

Ein herzlicher Dank gebührt Frau Petra Heidemeyer, die während meiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter mit ihrer freundlichen,...

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