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Die Insolvenz des selbstständigen Freiberuflers aus der Sicht des Verwalters

Unter besonderer Berücksichtigung berufsrechtlicher Normen

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Janet Grau

Die Autorin beschäftigt sich in ihrer Publikation mit den Problemen, die im Rahmen eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen von selbstständigen Freiberuflern (z. B. Ärzten, Rechtsanwälten, Steuerberatern, Notaren) durch den Insolvenzverwalter zu bewältigen sind. Diese Schwierigkeiten basieren größtenteils auf einer mangelnden Abstimmung zwischen den berufsrechtlichen Normen und der Insolvenzordnung. Die Verfasserin geht dabei vertieft auf ausgewählte Problemstellungen ein. Anhand juristischer Methoden und unter Einbeziehung praktischer Erwägungen bietet sie Lösungen an und wendet sich hierbei insbesondere an Praktiker.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis ..................................................................................... XV § 1 Einleitung ........................................................................................................ 1 A. Probleme bei der Verwaltung und Verwertung des Vermögens ...................... 2 I. Honorarforderungen und Auskunftspflicht ........................................................ 2 II. Widerruf der Zulassung bzw. Amtsenthebung ................................................. 3 III. Neuerwerb eines Selbstständigen .................................................................... 4 B. Aufgaben des Verwalters in der Unternehmensinsolvenz ............................... 4 C. Berufsrechtliche Stellung des selbstständigen Freiberuflers ............................ 5 I. Merkmale des freien Berufs ............................................................................... 7 1. Soziale Relevanz ............................................................................................... 7 2. Weisungsunabhängigkeit .................................................................................. 8 3. Das gesteigerte persönliche Vertrauensverhältnis ............................................ 9 II. Wirtschaftliche Selbstständigkeit ................................................................... 12 D. Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung ....................................... 13 E. Gang der Untersuchung .................................................................................. 13 § 2 Insolvenzbeschlag des Vermögens des Freiberuflers ................................... 15 A. Insolvenzgutachten als Aufgabe des vorläufigen Verwalters bzw. Sachverständigen ................................................................................................. 15 B. Relevanz des Insolvenzbeschlags ................................................................... 15 C. Die freiberufliche Praxis ................................................................................. 15 I. Insolvenzbeschlag nach § 35 InsO ................................................................... 16 1. Praxis als Gesamtheit von einzelnen Vermögenswerten ................................ 16 2. Abweichende Ansicht ..................................................................................... 18 a) Besondere Drucksituation im Insolvenzverfahren .......................................... 20 b) Beeinträchtigung des Vertrauensverhältnisses ............................................... 21 II. Freiberufliche Praxis als Unternehmen .......................................................... 22 III. Pfändungsschutz ............................................................................................ 23 1. Arbeitskraft des Freiberuflers .......................................................................... 24 2. Pfändungsschutz bezüglich des Praxisinventars ............................................. 25 a) Unternehmen als Vermögensgegenstand ........................................................ 25 b) Teleologische Reduktion der Pfändungsverbote ............................................ 26 c) Extensive Anwendung der Pfändungsverbote ................................................ 29 d) Vermittelnde Ansicht ...................................................................................... 30 e) Ausschluss des Pfändungsschutzes bei Sicherungsabtretung ......................... 32 f) Zwischenergebnis ............................................................................................ 33 VIII 3. Pfändungsschutz bezüglich der Mandanten- bzw. Patientenkartei ................. 33 IV. Bewertung im Gutachten .............................................................................. 33 1. Substanz ........................................................................................................... 35 2. Goodwill .......................................................................................................... 35 D. Urheberrechte und urheberrechtliche Werke des Freiberuflers ..................... 36 I. Anwendbarkeit des UrhG auf anwaltliche Schriftsätze ................................... 37 II. Konsequenzen...

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