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Der beurlaubte Beamte im Angestelltenverhältnis

Eine Darstellung der Doppelrechtsstellung am Beispiel der Postnachfolgeunternehmen

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Daniel Stolz

Im Zuge der Privatisierung öffentlicher Einrichtungen stellt sich die Frage, wie die verbliebenen Beamten effektiv eingesetzt werden können. Diese Arbeit bewertet erstmals die vielfach praktizierte Möglichkeit, Beamte langfristig zu beurlauben, um sie arbeitsvertraglich zu beschäftigen. Am Beispiel von Telekom, Post und Postbank werden denkbare Urlaubsvarianten beleuchtet. Kernpunkt der Arbeit ist die Bewältigung der Konflikte im Grenzbereich von Arbeits-, Sozial- und Beamtenrecht. Denn als Arbeitnehmer und Beamter nimmt der Beurlaubte eine Doppelrechtsstellung ein. Inwieweit sich der Beamtenstatus auf seine Arbeitnehmerstellung auswirkt, wird etwa hinsichtlich Befristung, Kündigung, Arbeitskampf und Betriebsverfassungsrecht dargestellt. Die konfligierenden Rechtsgebiete lassen sich dann miteinander verbinden, wenn die jeweiligen Ebenen des Doppelrechtsverhältnisses in der Bewertung getrennt werden.

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Inhaltsverzeichnis

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1. Teil: Einführung ............................................................................................ 23 A. Der Beamte als Folgelast der Privatisierungswelle .................................... 23 B. Die Privatisierung der Deutschen Bundespost ........................................... 25 I. Die Postreformen .................................................................................. 26 1. Postreform I ...................................................................................... 26 2. Postreform II .................................................................................... 27 II. Die privatisierten Beamten der Postnachfolgeunternehmen ................ 29 1. Beleihung der Postnachfolgeunternehmen ...................................... 29 a) Verfassungsrechtliche Absicherung des Beleihungsmodells ..... 30 b) Wesentliche Regelungen des Postpersonalrechtsgesetzes .......... 31 2. Konfliktpunkte im Zusammenhang mit Privatisierungsbeamten ... 34 C. Die Beurlaubung des Beamten als Lösungsansatz ..................................... 36 I. Die verschiedenen Beurlaubungsmodelle im Überblick ...................... 36 1. Die so genannte Insichbeurlaubung ................................................. 36 2. Die Beurlaubung zu konzernangehörigen Unternehmen ................ 38 3. Die Beurlaubung zu konzernfremden Unternehmen ....................... 38 II. Die Beurlaubung in Zahlen ................................................................... 39 2. Teil: Beurlaubung und Anstellung ............................................................... 41 A. Arbeits- und Beamtenverhältnis im Spannungsfeld ................................... 41 I. Grundsätzliche Unvereinbarkeit ........................................................... 41 II. Gleichzeitigkeit von Beamten- und Arbeitsverhältnis .......................... 43 1. Hauptbeschäftigung und Nebentätigkeit .......................................... 43 2. Beurlaubung im Beamtenverhältnis ................................................. 44 a) Keine Kollision der Primärpflichten ........................................... 45 b) Erlöschen des Arbeitsverhältnisses gemäß § 12 Abs. 3 BBG ..... 45 aa) Regelungsinhalt ................................................................... 46 bb) Regelungszweck .................................................................. 46 cc) Ergebnis: Kein gesetzlicher Ausschluss .............................. 47 3. Ergebnis: Grundsätzliche Vereinbarkeit .......................................... 48 B. Die Gewährung von Sonderurlaub ............................................................. 48 I. Insichbeurlaubung ................................................................................. 49 1. Rechtsgrundlage für die Urlaubsgewährung ................................... 50 10 a) § 4 Abs. 3 PostPersRG als alleinige Rechtsgrundlage ................ 50 b) Rückgriff auf die SUrlV .............................................................. 51 c) § 387 Abs. 3 SGB III als Referenz einer abschließenden Regelung ...................................................................................... 51 d) Ergebnis ....................................................................................... 52 2. Formelle Voraussetzungen der Urlaubsgewährung ......................... 52 a) Zuständigkeit ............................................................................... 53 b) Verfahren ..................................................................................... 53 aa) Antrag...

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