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Qualität von Bildung und Kultur- The Quality of Education and Culture

Theorie und Praxis - Theoretical and Practical Dimensions

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Edited By Gerd-Bodo von Carlsburg

Dieser Band dokumentiert eine Reihe von Beiträgen der XVI. Internationalen wissenschaftlichen Konferenz Bildungsreform und Lehrerausbildung zum Thema Qualität von Bildung und Kultur – Theorie und Praxis, die von der Pädagogischen Universität Vilnius (VPU) und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gemeinsam konzipiert und veranstaltet wurde. Das Hauptthema der Konferenz war: Bildungs- und Qualitätsstandards der Hochschul- und Schulbildung: humanistische Tradition und Perspektivenwechsel im Bildungs- und Erziehungsbereich unter Berücksichtigung neuer Strukturen des Denkens und Managementstrategien im Hinblick auf die Herausforderungen der Gesellschaft des kommenden Jahrzehnts.
This volume presents contributions of the 16 th International Scientific Meeting on The Reform of Education and Teacher’s Training to the topic The Quality of Education and Culture – Theoretical and Practical Dimensions. The meeting topic was: Combination of the University and High school education: humanistic/classical tradition and change of perspectives in the field of education and schooling under consideration of new structures of the thinking and management strategies with regard to the challenges of the society of the next decade.

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Hochschuldidaktik am Beispiel teilnehmerorientierter Seminararbeit 279

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Gerd-Bodo von Carlsburg Hochschuldidaktik am Beispiel teilnehmerorientierter Seminararbeit Einstieg Selbstbestimmtes Lernen heißt, den Studierenden eine Chance zu bieten, im u- niversitären Seminarbetrieb explorierend und in eigener Verantwortung ange- eignetes Wissen exemplarisch zu hinterfragen und den Transfer in andere Wis- sensbereiche gesellschaftlich und normativ, nicht ausschließlich kognitiv, zu leisten. Neue Arbeitsstile (offene Seminar-/Lernformen, Projektarbeit, Experi- mentieren...) sollen in der Art Anwendung finden, dass der vom Dozenten zu analysierende Lernstoff seine bestmögliche Verarbeitung, Vermittlung und sinn- volle Anwendung findet. Allerdings durch alleiniges ‚(Aus-)Probieren’ im Sinne von Mastery learning oder ‚Meisterschule’ zu „entdecken“ in der reinen Bedeutung von Anwenden, ist ein Weg, der aber zumeist im Stadium der Alchemie stehen bleibt, jedoch schon einen beginnenden empfängerorientierten Anfang darstellen und als Einstieg durchaus sinn- und sinnenvolle Handhabung erfahren kann. Durch angeleitetes Selbststudium mit Hilfe des Dozenten methodeninterpretativ zu arbeiten, durch metastufiges Explizieren in der Gruppe bzw. im Seminar ein Problem, eine Situation zu erörtern, selbsttätig fragend-entwickelnd einen The- menkomplex zu elaborieren, ist der erfolgreichere Weg. Studierende müssen im Seminarbetrieb Arbeitsmethoden, methodologisches Vorgehen erlernen, um später im Schulalltag, im eigenen Unterricht, schülerori- entierte Arbeitsweisen vermitteln zu können. Die Universität ist gefordert, im weitesten die „Hilfe zur Selbsthilfe“ auf den Weg zu geben, und gut gehbare Wege entstehen nur durch das Wissen um die Bauweise, das richtige Pflaster für das Begehen. D.h. ein explorativer Unterricht kann in der didaktischen Planung nur sinnvolle Anwendung finden, wenn Explorieren schon im Studium erprobt und m...

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