Show Less

Infinite Kontrastive Hypothesen

Beiträge des Festsymposiums zum 60. Geburtstag von Irma Hyvärinen

Edited By Leena Kolehmainen, Hartmut E. H. Lenk and Annikki Liimatainen

Diese Beiträge, die auf dem Festsymposium zum 60. Geburtstag für Irma Hyvärinen gehalten wurden, betreffen die Arbeitsschwerpunkte der Jubilarin: Grammatik, Wortbildung, Phraseologie, Lexikographie, Sprachdidaktik, Übersetzungswissenschaft und kontrastive Linguistik. Die zehn Autorinnen und Autoren befassen sich mit der valenzorientierten Beschreibung der Syntax und des Wortschatzes, den Prinzipien, die der Bildung und dem Gebrauch der Substantive zu Grunde liegen, der Überarbeitung der «Wortbildung der deutschen Gegenwartssprache» von Fleischer/Barz und einem bemerkenswerten, illustrierten Lernerwörterbuch des 17. Jahrhunderts. Außerdem beschäftigen sie sich mit einer innovativen Methode zur Erforschung des Übersetzungsprozesses, Wunsch- und Anlassformeln im Deutschen und Finnischen, und schließlich mit der intensiven Beziehung, die Alexander von Humboldt mit Frankreich verband.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Wortbildung

Extract

der deutschen Gegenwartssprache“ Ein Überarbeitungsbericht Irmhild Barz Überarbeiten heißt nach dem großen Dudenwörterbuch „bearbeiten, durcharbei- ten und dabei verbessern (und ergänzen); eine nahezu neue Fassung (von etwas) erarbeiten“ (GWDS 1999: 4009). Überarbeitet werden soll das Hochschullehr- buch Fleischer/Barz „Wortbildung der deutschen Gegenwartssprache“, wobei ergänzen selbstverständlich vor allem aktualisieren bedeutet. „Eine nahezu neue Fassung“, wie es in der zitierten Bedeutungserklärung heißt, wird allerdings nicht entstehen, sondern Wolfgang Fleischers Werk soll behutsam aktualisiert werden. Irrtümer und Inkonsequenzen sind zu tilgen, die Terminologie ist zu überprüfen und ggf. zu modernisieren, vor allem aber sind neue Erkenntnisse über die Wortbildung des Deutschen einzuarbeiten. Ein Blick in vorliegende Bibliografien macht das Ausmaß des Wissenszuwachses der jüngsten Zeit deut- lich: Für das Dezennium 1990–2000 beispielsweise werden über 500 neue deutschsprachige Titel angeführt (Barz/Schröder 2000). Mein Bericht trägt exemplarischen Charakter. Ich rekapituliere zunächst ganz knapp die Geschichte des Buches, erläutere dann wichtige Überarbeitungs- prinzipien und zeige schließlich an Teilen der verbalen Wortbildung, zu welchen Veränderungen Korrektur und Aktualisierung in diesem Abschnitt führen wer- den. 1. Geschichte des Buches Die „Wortbildung der deutschen Gegenwartssprache“ von 1992 fußt konzeptio- nell auf dem gleichnamigen Werk Wolfgang Fleischers von 1969. Mit dieser ersten synchronen Gesamtbeschreibung hatte der Leipziger Ordinarius damals Pionierarbeit für die deutsche Wortbildung geleistet, wie schon vorher (1960) Hans Marchand mit „The Categories and Types of Present-Day English Word- Formation“ für die englische Wortbildung. W....

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.