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Enkulturation durch sozialen Kompetenzerwerb- Enculturation by Acquiring of Social Competences

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Edited By Gerd-Bodo von Carlsburg

Dieser Band dokumentiert eine Reihe von Beiträgen der XVII. Internationalen wissenschaftlichen Konferenz Bildungsreform und Lehrerausbildung zum Thema Enkulturation durch sozialen Kompetenzerwerb, die vom Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Republik Litauen, der Pädagogischen Universität Vilnius (VPU) und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gemeinsam konzipiert und veranstaltet wurde. Das Hauptthema der Konferenz waren Bildungs- und Qualitätsstandards der Hochschul- und Schulbildung. Dieses Qualitätsmanagement setzt den Erwerb interaktiver Kompetenzen im Bildungs-, Erziehungs- und Sozialisationsbereich voraus, die die Befähigung zu Enkulturation ermöglichen im Hinblick auf die Herausforderungen der Gesellschaft des kommenden Jahrzehnts.
This volume presents a series of contributions from the XVII. International Scientific Conference on The Reform of Education and Teacher Training to the topic Enculturation by Acquiring of Social Competences which was conceived and organized by the Ministry of Education and Science of the Republic of Lithuania, Vilnius Pedagogical University (VPU) and Heidelberg University of Education (Germany). Main topics of the conference were education and quality standards of university and high school education. Acquisitions of interactive skills in the educational and social sector are basic to quality management. Basic skills have to be developed for achieving the competence of enculturation in order to meet the challenges of our society in the coming decade.

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Zum fachzentrierten Denken der MusiklehrerInnen und MusiklehrerstudentInnen in Estland 397

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Airi Liimets1, Reet Liimets Zum fachzentrierten Denken der MusiklehrerInnen und MusiklehrerstudentInnen in Estland In der estnischen erziehungswissenschaftlichen Literatur hat man schon wenigs- tens seit vier Jahrzehnten über das fachzentrierte und persönlichkeitsorientierte didaktische Denken gesprochen, und vom Standpunkt der Schulerneuerung und des stereotypischen Denkens der LehrerInnen hat man gerade Fachzentriertheit als das grö�te Problem betrachtet. Die Fachzentriertheit könnte man sogar als das im Laufe der Zeiten eingewurzelte machtvoll gewordene Denken bezeich- nen, das in sich das die Entwicklung der Persönlichkeit als Ganzheit hemmende Herangehen an den Unterricht verkörpert und das somit die Erneuerung der Schulen hindert. In unserem Aufsatz haben wir uns das Ziel gesetzt, auf Grund der Daten der empirischen Untersuchungen die Antworten auf die folgende Fra- ge zu geben: „Welche sind die Vorstellungen der MusiklehrerInnen und der Mu- siklehrerstudentInnen vom Lehrersein?“. Dabei stehen gerade die Charakteristi- ken im Zentrum unseres Interesses, die für das fachzentrierte und persönlich- keitsorientierte Denken kennzeichnend sind, und wodurch sich diese zwei Denkweisen voneinander im Unterricht unterscheiden. Zugleich wollen wir aber nicht gründlicher auf die in Estland im Laufe der Jahrzehnte stattgefundenen Diskussionen über die oben erwähnten Probleme eingehen. Wir nennen ein- gangs nur die von der Erziehungswissenschaft zu Estland der Fach- und Persön- lichkeitszentriertheit beigemessenen Hauptmerkmale und danach widmen wir uns der Analyse der empirischen Daten. 1. Fachzentriertheit versus Persönlichkeitszentriertheit Der wichtigste Kritiker der Fachzentriertheit war in Estland in den Jahren 1970 – 1980 Heino Liimets (siehe z.B.: 1982; 1985 usw.). Heutzutage werden diese...

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