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Translationswissenschaft interdisziplinär: Fragen der Theorie und Didaktik- Translation Studies: Interdisciplinary Issues in Theory and Didactics

Tagungsband der 1. Internationalen Konferenz TRANSLATA- «Translationswissenschaft: gestern – heute – morgen», 12.-14. Mai 2011, Innsbruck- Proceedings of the 1 st International Conference TRANSLATA- «Translation and Interpreting Research:

Series:

Edited By Lew Zybatow, Alena Petrova and Michael Ustaszewski

Die 2011 neugegründete Innsbrucker Konferenzserie TRANSLATA wurde mit einer überwältigenden internationalen Beteiligung von Translatologen aus aller Welt zu einem der größten Kongresse der Disziplin. Der Band enthält eine Auswahl von 54 Beiträgen zu Allgemeinen Fragen der Translationswissenschaft, zu Semantik – Kognition – Kultur – Translation, zu Sprachvergleich und Translation sowie zur Didaktik der Übersetzer- und Dolmetscherausbildung.
The TRANSLATA conference series, established in 2011 in Innsbruck, attracted an unbelievably large number of international participants, thus becoming one of the largest conferences on Translation Studies in the world. This volume contains 54 publications of selected contributions on basic issues in Translation Studies, on semantics – cognition – translation, on cross-linguistics and translation and on translator and interpreter training and didactics

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GRUßWORT VON KONRAD FUHRMANN, GENERALDIREKTION ÜBERSETZEN DER EUROPÄISCHEN KOMMISSION, BRÜSSEL

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Meine sehr geehrten Damen und Herren! Es freut mich, Ihnen allen zur Eröffnung der TRANSLATA einen herzlichen Gruß der Generaldirektionen Übersetzen und Dolmetschen der Europäischen Kommission entbieten zu können. Die TRANSLATA-Konferenz zur Translationswissenschaft findet zu einer Zeit statt, da die EU-Translationsdienste enorme Herausforderungen zu bewältigen haben: trotz stagnierender Haushaltsmittel müssen die GDÜ, der Übersetzungs- dienst der Kommission und der SCIC, der Dolmetschdienst von Kommission und Rat, beide die weltgrößten Dienste ihrer Art, mit 23 Sprachen arbeiten. 2010 haben die rund 2000 festangestellten Übersetzer der GDÜ in Brüssel und Lu- xemburg zusammen mit Freiberuflern mehr als anderthalb Millionen Seiten übersetzt, während die 500 festangestellten und 2 700 zugelassenen freiberufli- chen Dolmetscher etwa 135 000 Dolmetschtage bestritten. Dieser riesige Appa- rat hat den europäischen Steuerzahler pro Nase nicht mehr als eine durchschnitt- liche Tasse Kaffee gekostet: knappe 2 Euro! Aufgrund der Tatsache, dass in Europa die Nachfrage nach solchen Dienstleis- tungen ständig zunimmt, wächst die Bedeutung der professionellen Sprachmitt- lung für das Erreichen des sprachpolitischen Ziels der Mehrsprachigkeit enorm, weshalb die Europäische Kommission die Mitgliedstaaten 2005 aufgefordert hat, zu überprüfen, ob ihre universitären Aus- und Weiterbildungsprogramme den Studie- renden […] die richtigen Fähigkeiten und Fertigkeiten für sich rasant verändernde Ar- beitsbedingungen vermitteln. Dazu gehört zum Beispiel, dass die traditionelle Ausbildung in zwei Sprachen den Anforderungen für eine Tätigkeit bei der EU nicht unbedingt genügt. Zumal für Dolmetscher, für die...

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