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«Es geht sich aus...» zwischen Philologie und Translationswissenschaft

Translation als Interdisziplin- Festschrift für Wolfgang Pöckl

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Edited By Peter Holzer, Cornelia Feyrer and Vanessa Gampert

Wolfgang Pöckls Forschungsschwerpunkte umfassen ein weites Spektrum: von der Kontrastiven Sprachwissenschaft zur Übersetzungsgeschichte bis hin zur Fachsprachenforschung und Fachübersetzung und – nicht zuletzt – zur Literaturübersetzung. Diese Festschrift für Wolfgang Pöckl bietet einen repräsentativen Querschnitt zu verschiedensten Bereichen, u. a. der Sprachpolitik, Kontrastiven Linguistik, Varietätenlinguistik, Kulturwissenschaft, Fachkommunikation, Dolmetschwissenschaft und Literaturübersetzung. Das Spektrum der behandelten Sprachen umfasst dabei germanische, romanische und slawische Sprachen bis hin zum Griechischen. Die BeiträgerInnen entstammen zu einem überwiegenden Teil Forschungs- und Ausbildungsstätten, an denen Wolfgang Pöckl gewirkt und seine Spuren hinterlassen hat.

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Fachterminologie als Hilfsmittel für Sprachlerner – eine Herausforderung für die Terminologiearbeit. Werkstattbericht zur Erstellung der viersprachigen Terminologiedatenbank „Basisterminologie Wein“ im Rahmen des EU-Projekts VinoLingua; IRMGARD RIEDER (Innsbruck)

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Fachterminologie als Hilfsmittel für Sprachlerner – eine Herausforderung für die Terminologiearbeit. Werkstattbericht zur Erstellung der viersprachigen Terminologiedatenbank „Basisterminologie Wein“ im Rahmen des EU-Projekts VinoLingua IRMGARD RIEDER (Innsbruck) Der folgende Artikel berichtet über den Versuch, eine mehrsprachige fachspezi- fische Terminologiedatenbank für eine in diesem Umfeld „atypische“ Nutzer- gruppe zu erstellen. Bei dieser Nutzergruppe handelt es sich um Sprachlerner aus einer definierten Berufsgruppe, nämlich Weinbauern, die anhand der im Rahmen eines EU-Projekts erarbeiteten Unterrichtsmaterialien ihre fachspezi- fischen Sprachkenntnisse so weit verbessern wollen, dass sie ein bestimmtes Spektrum von Kommunikationssituationen in ihrem Fachgebiet meistern können. Der Einsatzbereich von „klassischen“ zwei- oder mehrsprachigen Terminologie- datenbanken wird üblicherweise im Bereich der Fachtextproduktion, also haupt- sächlich Fachübersetzung und technische Redaktion, gesehen. Die wesentlichen Merkmale der darin enthaltenen terminologischen Einträge sind einerseits die nach den Vorgaben der Terminologielehre konzipierten standardisierten Ein- tragsstrukturen, die je nach Hauptzweck und Umfang der Datensammlung die für die Fachtextproduktion, sei es Übersetzung oder originalsprachlicher Fach- text, notwendige eindeutige Abklärung der einzelnen Termini durch aus der einschlägigen Fachliteratur belegbare Definitionen in der jeweiligen Sprache ermöglichen und andererseits ein eher hoher Grad an Abstraktion, wodurch sich der Nutzerkreis fast automatisch auf eine eng definierte Gruppe von Sprachex- perten einschränken lässt. Da sich die in solchen Datenbanken gesammelten Informationen naturgemäß an Muttersprachler bzw. Sprachexperten mit entsprechendem fachlichen Hinter- grundwissen richten, liegt das sprachliche Niveau dieser Texte normalerweise auf einer Ebene, die eindeutig jenseits der Möglichkeiten eines Sprachlerners auf Anfänger- oder...

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