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Forschungswege in der Eurythmietherapie

Berichte vom internationalen Forschungssymposium - 28.-30. November 2008

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Edited By Annette Weisskircher and Albrecht Warning

An der Alanus Hochschule Alfter wurde im November 2008 ein Forschungssymposion «Forschungswege in der Eurythmietherapie» veranstaltet. In den vergangenen Jahren sind eine Reihe von Forschungsarbeiten in der Eurythmietherapie mit unterschiedlichen Methoden geleistet worden. Es wurde die Frage gestellt, welche Forschungsmethoden der Eurythmietherapie angemessen sind und wie die verschiedenen Ansätze miteinander verbunden werden können. Es war das Anliegen dieses Symposiums, diese unterschiedlichen Wege zu betrachten und methodische Grundlagen anzudenken, die die Forschungsziele bündeln können. Zugleich wurden verschiedene Dokumentationsweisen der Therapieprozesse vorgestellt: in der physiologischen Ebene am Patienten und betrachtend reflektierende Beschreibungen der Therapeuten.

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Zur Frage der Dokumentation in der Eurythmnietherapie in der Cognition based Medicine bei Einzelfallstudien Jane Schwab, John Murphy 81

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81 6. Vortrag Samstag den 29.11.2008 Zur Frage der Dokumentation in der Eurythmnietherapie in der Cognition based Medicine bei Einzelfallstudien Jane Schwab, John Murphy Warum soll Eurythmie Therapie dokumentiert werden? „Wer vom Ziel nicht weiß kann den Weg nicht haben.“[1]. Das Schwedische Gesetz gab früher sieben Zwecke an; • Unterstützung für die Patientenpflege • Unterlage für die Beurteilung der Pflege • Informationsquelle für die Patienten • Instrument für Qualitätssicherung • Unterlage bei Behördenaufsicht • Unterlage in rechtlichen Zusammenhängen • Unterlage für die Forschung z.B. Wirksamkeitsbeurteilung [2] Wirksamkeitsbeurteilung – ist die Therapie nützlich? • Prospektive Studie – Forscher bestimmen vorher was und wie dokumentiert werden soll. • Retrospektive Auswertung: Schaut zurück auf den therapeutischen Alltag und aus der vorhandenen Dokumentation; sucht eine Beurteilungsunterlage. 1998 wurde im Merkurstab geschrieben dass, wegen Mangel an unentbehrli- chen Daten, retrospektive Auswertung von Anthroposophischen Therapien kaum möglich sei! Unentbehrliche Daten müssen dokumentiert werden, um Wirksamkeit nachzuweisen Die Dokumentation muss folgende Bestandsteile ermöglichen: 1. Therapieergebnis / Resultat feststellen. Hat das Ausmaß der Krankheit sich geändert? 82 2. Kausalität beweisen. Ist das Resultat als kausale Folge der Therapiebehand- lung entstanden, oder zumindest, wäre ohne die Behandlungs-Einwirkung das Resultat nicht zustande gekommen? Veränderung des Ausmaßes der Krankheit Beweis einer Veränderung – vor und nach der Behandlungsepoche: • Dokumentation eines Messverfahrens z.B. Blutsenkung, Blutdruck, Röntgen- aufnahme, orthopädische Daten, Gipsabgüsse (Zahnstellung usw.), Augenzu- stand (Schielen, Myopie usw.) • Auskunft eines Spezialisten, andere Fachauskunft, Auskunft von einem aus- senstehenden Arzt oder...

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