Show Less

Entwicklungs- und Menschenrechtsvorstellungen von unten

Eine vergleichende Untersuchung anhand ausgewählter Beispiele indigener Bevölkerung

Series:

Daniel Stosiek

Dieses Buch befasst sich mit den Vorstellungen von Entwicklung, Menschenrechten und einem guten Leben aus der Sicht marginalisierter Gruppen. Im Fokus stehen indigene Völker in Lateinamerika (insbesondere die Mapuche in Chile) und Beduinen bzw. PalästinenserInnen. Der Vergleich dieser sehr unterschiedlichen Gesellschaften, die die europäische Kolonisierung gemeinsam haben, erweist sich als sehr ergiebig. Die Äußerungen in Interviews und Gesprächen bilden den Ausgangspunkt für eine Suche nach einer neuen, dialogischen, ‘postkolonialen’ und daher alternativen Globalisierung, in der die Stimmen und Realitäten der subalternisierten Subjekte nicht mehr ausgelöscht werden.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Vorwort und Danksagung

Extract

Dieses Buch ist Ergebnis meines Dissertationsprozesses. Dessen Thema ist zu- stande gekommen durch verschiedene Tätigkeiten mit Menschenrechts- organisationen in Lateinamerika und Palästina/Israel und durch die Anregung von Frau Prof. Michaela von Freyhold. Da der Geist nach Martin Buber nicht im Menschen, sondern zwischen den Subjekten ist, möchte ich allen Menschen von Herzen danken, die mich auf die- sem Wege direkt oder indirekt unterstützt haben. Dazu gehören mein Doktor- vater Prof. Dr. Martin Franzbach, meine Zweitgutachterin Dr. Elke Grawert, Prof. Dr. Wolfgang Jantzen, der mir sehr bei der Überarbeitung und Struk- turierung der Gedanken geholfen hat, und von welchem (ähnlich auch von Prof. Freyhold und Franzbach) ich sehr viel von der Inspiration eines schon fast ver- schwundenen kritischen humanwissenschaftlichen Geistes der Bremer Universi- tät gelernt habe, meine Eltern, die Rosa Luxemburg Stiftung, von der ich ein Sti- pendium erhielt, die indigenen, palästinensischen und israelischen Gesprächs- und InterviewpartnerInnen, schließlich der Peter Lang Verlag und Michael Rü- cker, der mir sehr bei der Formatierung des Textes geholfen hat, da ich während meines Aufenthaltes in Brasilien damit in Schwierigkeiten war. Und nicht zuletzt möchte ich mich bei den vielen unbekannten und ‘unsicht- baren’ Menschen bedanken, die, während ich das Stipendium erhielt, das Brot buken, die Kühe molken, die Felder bestellten, bei der Müllabfuhr arbeiteten, Häuser bauten, in der Erdöl- und Stahl- und Textilindustrie schufteten, usw., kurz, ohne deren materielle Arbeit ich niemals die Zeit und Muße...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.