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Medien im neokommunikativen Fremdsprachenunterricht

Einsatzformen, Inhalte, Lernerkompetenzen- Beiträge zum IX. Mediendidaktischen Kolloquium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (18.-20.09.2008)

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Edited By Marcus Reinfried and Laurenz Volkmann

Vor zwei Jahrzehnten setzte ein Wandel des Fremdsprachenunterrichts ein, der zu einer neuen Ausprägung der kommunikativen Methode geführt hat. Das handlungs- und prozessorientierte, ganzheitliche und fächerübergreifende Lernen rückt seither immer mehr in den Vordergrund. Es wird durch den gezielten Einsatz unterschiedlicher Medien zunehmend unterstützt und gefördert: authentischer und didaktisierter, analoger und elektronischer, bildlicher und verbaler, populärer und elitärer Medien. Diese wachsende Diversifikation der Medien im Fremdsprachenunterricht wird im Buch ebenso beschrieben wie neuartige hybride Medienformen. Dabei werden Überlegungen zu den Funktionen, Chancen und Risiken bei der Entwicklung einzelner Medien einbezogen.

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Gabriele Blell & Christiane Lütge: Musical Visions: Filmmusik im Rahmen der Entwicklung von Hör-Seh-Verstehen im Fremdsprachenunterricht

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99 Gabriele Blell & Christiane Lütge Musical Visions: Filmmusik im Rahmen der Entwicklung von Hör-Seh-Verstehen im Fremdsprachenunterricht In this article we outline a model of film music education for the EFL classroom that may contribute to the development of an all-encompassing model of visual and auditory film education. With a view to an empirical survey conducted in June / July 2008 we argue to develop audio (film music) literacy following a suc- cessive progression: from emotive-affective to more cognitive listening, from ho- listically oriented activities to more language-oriented activities. 1. Einführung Obwohl der Film seit mehr als 80 Jahren über eine Tonspur verfügt, wird er immer noch als ein primär visuelles Medium betrachtet. Sowohl in der filmtheo- retischen Literatur als auch in filmdidaktischen Publikationen lässt sich diese Tendenz ausmachen. Die größtenteils unbewusste Rezeption von Musik in einer uns umgebenden mehr oder weniger „geräuschvollen Alltagswelt“ mag ein Grund dafür sein, warum Filmmusik meist vergessen wird. Nicht nur in der Di- daktik haben bisher Musik und Geräusche als symbolträchtige und sprachstimu- lierende Bestandteile von Film bis auf wenige Ausnahmen nur eine geringe Be- achtung erhalten, auch in der Filmwissenschaft wurde relativ spät begonnen das „Mysterium“ dieser Randkomponente zu bearbeiten (Donelli 2001: 1). Aller- dings widmen sich neue Entwicklungen in der Medienrezeptionsforschung und auch in der Filmwissenschaft allmählich auch der Erforschung der Tonspur ei- nes Films, dem Verhältnis von Sprache, Geräusch und Musik. Ziel des Beitrages Der Beitrag setzt...

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