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Nießbrauch am Anteil einer Personengesellschaft im Hinblick auf vorweggenommene Erbfolge

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Annika Thimm

Der Nießbrauch ist ein Instrument zur Regelung der vorweggenommenen Erbfolge. Diese Gestaltung ermöglicht die Übertragung des Anteils an einer Personengesellschaft auf den Junior, während gleichzeitig bestimmte Rechte beim Senior verbleiben. Mit der Frage, welche aus der Gesellschafterstellung erwachsende Rechte beim Gesellschafter verbleiben müssen und welche auf den Nießbrauchsbegünstigten übergehen können, beschäftigt sich diese Arbeit. Es werden einkommens- sowie erbschafts- und schenkungsteuerliche Aspekte betrachtet und der alternativen Gestaltungsmöglichkeit einer Vermögensübertragung gegen Versorgungsleistungen gegenübergestellt. Der Nießbrauch ist ein bedeutendes Mittel zur Regelung einer vorweggenommenen Erbfolge.

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Vorwort

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Die Frage nach der optimalen Gestaltung einer Unternehmensnachfolge ist ein in der Beratungspraxis sehr häufig aufkommendes Thema. Der Nießbrauch gehört dabei in der Praxis zu den bedeutenden Gestaltungs- mittel. Beim Einsatz dieses Instrumentes ist den unterschiedlichen Inte- ressen aller Beteiligten bei der Gestaltung der zivilrechtlichen Regelun- gen Beachtung zu schenken. Darüber hinaus dürfen auch steuerliche As- pekte keinesfalls vernachlässigt werden, denn sie können sowohl auf der Ebene des Gesellschafter und des Nießbrauchers als auch bei der Ge- sellschaft selbst große Auswirkungen haben. Die große Anzahl mittel- ständischer Unternehmen in Deutschland zeigt die Relevanz des The- mas. In der vorliegenden Arbeit beschäftigt Annika Thimm sich schwerpunkt- mäßig mit der Möglichkeit einer Nießbrauchsgestaltung im Bereich der vorweggenommenen Erbfolge bei Personengesellschaftsanteilen. Zivil- rechtlich werden unter anderem die Aufteilung von Mitwirkungsbefugnis- sen sowie die Zurechnung der Gewinne zum Nießbraucher oder zum Nießbrauchsbesteller in den Blick genommen. Im steuerlichen Teil wird auf die ertragsteuerlichen sowie die erbschaftsteuerlichen Aspekte einer solchen Vertragsgestaltung eingegangen und an relevanten Stellen ge- zielt einer alternativen Gestaltung durch Vermögensübergabe gegen Ver- sorgungsleistungen gegenübergestellt. Prof. Dr. Peter Krebs VII Danken möchte ich meinem Erstprüfer Herrn Prof. Dr. Peter Krebs für die hervorragende Betreuung und die wertvollen inhaltlichen Anregungen sowie Herrn Prof. Dr. Rainer Heurung für die konstruktive Betreuung des steuerlichen Teils und die Übernahme der Zweitkorrektur. Mein besonderer und größter Dank gilt meiner Familie. Meinen Eltern Jutta...

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