Show Less

Literatur – Lesen – Lernen

Festschrift für Gerhard Rupp

Edited By Daniela A. Frickel and Jan Boelmann

Gerhard Rupp hat sich in seiner herausragenden Forschertätigkeit, zuletzt als Professor für Literaturwissenschaft (Didaktik der Germanistik) an der Ruhr-Universität Bochum, auf die Schwerpunkte Literatur – Lesen – Lernen konzentriert. Die versammelten Beiträge von Forscherkollegen, Weggefährten und Freunden aus verschiedenen Bereichen der Germanistik knüpfen an dieses Forschungsspektrum an. Perspektiviert werden unter anderem aktuelle Aspekte der empirischen Leseforschung, der Lesekompetenz, der Lesesozialisation sowie eines zeitgemäßen und handlungs- und produktionsorientierten Deutschunterrichts. Aber auch bildungspolitische Fragen und die Debatte um Bildungsstandards und (literarische und sprachliche) Kompetenzen werden hier verhandelt. Die literaturwissenschaftlichen Beiträge widmen sich überwiegend dem autobiographischen Schreiben, aber auch dem Thema interkulturelle Literatur. Der Band leistet damit auch einen Beitrag zu aktuellen Diskursen der repräsentierten Disziplinen, insbesondere aber der Deutschdidaktik.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Migration und Literatur:Überlegungen aus komparatistischer Sicht. Immacolata Amodeo

Extract

Migration und Literatur: Überlegungen aus komparatistischer Sicht Immacolata Amodeo Abstract Der Beitrag bezieht sich aus komparatistischer Perspektive auf literarische Phänomene, die im 20. und 21. Jahrhundert im Zusammenhang mit Migration entstanden sind (u.a. in den USA, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien). Dabei ist das Ziel nicht, die beispiel- haft genannten „Literaturen der Migration“ ausschöpfend zu vergleichen, sondern viel- mehr – in Form eines methodologischen Impulspapiers –, einige der Kriterien herausar- beiten, die für einen Vergleich interessant bzw. relevant zu sein scheinen. Als ich im Wintersemester 1986/87 während meines Gastaufenthalts an der Johann Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main an Gerhard Rupps Seminar zum Thema „Sprachlich-literarisches Lernen im Unterricht Deutsch für Ausländer“ teilnahm und ihm auf diese Weise als Doktorandin ‚zugelau- fen‘ bin, war die Literatur nach Deutschland eingewanderter Autoren wie z.B. Franco Biondi oder Rafik Schami ein theoretisch und praktisch noch kaum erschlossenes Gebiet der neueren deutschsprachigen Literaturent- wicklung. Auch meine unter der Betreuung von Gerhard Rupp verfasste Sie- gener Dissertation ‚Die Heimat heißt Babylon‘. Zur Literatur eingewanderter Autoren in der Bundesrepublik Deutschland1, die ihren Hauptfokus auf den Zusammenhang von Mechanismen der Institutionalisierung und Repräsenta- tion und der Ästhetik dieser im Entstehen begriffenen Literatur in Deutsch- land setzte, konnte noch als Pionierstudie angesehen werden. Inzwischen hat sich einiges getan, sowohl hinsichtlich der Produktion von literarischen Texten als auch hinsichtlich ihrer (wissenschaftlichen) Rezeption in Deutsch- land. Daher scheint es an der Zeit, den Blick auf dieses Phänomen in kompa- ratistischer Perspektive zu erweitern. Das Gedicht von...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.