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Dopingregeln im Pferdesport

Unter besonderer Berücksichtigung des World Anti-Doping Code

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Julia Dallmeier

Im Vergleich zum Humansport ist der tierische Athlet im Reitsport als gleichberechtigter Sportpartner den künstlichen Leistungssteigerungen ohne Mitspracherecht ausgesetzt. In Anbetracht der erheblichen Zunahme von Dopingfällen im nationalen und internationalen Reitsport mussten sich die Pferdesportverbände unter Berücksichtigung des World-Anti-Doping Codes materiell- und verfahrensrechtlich neu positionieren. Ziel dieser Arbeit ist es zu beleuchten, inwieweit die Regeln des WADA- und NADA-Codes, die in erster Linie für den Humansport konzipiert wurden und für den Pferdeport nur rudimentäre Regelungen enthalten, durch den nationalen und internationalen Pferdesportverband unter Beachtung des jeweils geltenden Rechts umsetzbar sind und inwieweit langen sowie kostenintensiven Dopingverfahren vor den staatlichen Gerichten zugunsten der Sportgerichtsbarkeit ein Ende gesetzt werden kann. Vor diesem Hintergrund gilt es einen internationalen Entscheidungseinklang in der sportrechtlichen Anti-Doping Rechtsprechung mithilfe der Sportschiedsgerichtsbarkeit weiter zu fordern und zu fördern.

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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung ...................................................................................................... 19 A. Problemaufriss ......................................................................................... 19 B. Gang der Darstellung ............................................................................... 22 Erster Teil: Die allgemeine Dopingproblematik im Pferdesport ................... 27 1. Kapitel: Grundlagen .................................................................................. 29 A. Doping – Phänomen des Sports ............................................................... 29 B. Doping im Pferdesport ............................................................................. 30 I. Die Geschichte des Dopings im Pferdesport ..................................... 30 1. Pferderennsport als Vorreiter......................................................... 30 2. Doping im Englischen Reitsport.................................................... 31 a. Kurzer Überblick über die Entwicklung des klassischen Englischen Reitsports ................................................................ 31 b. Erste tierschutzrechtliche Maßnahmen der Verbände und des Gesetzgebers .............................................................................. 32 II. Athen 2004, Hongkong 2008 und weitere Dopingfälle im deutschen Pferdesport ........................................................................ 33 III. Wirtschaftsfaktor Pferdesport ........................................................... 35 2. Kapitel: Der rechtliche Rahmen der Dopingregelungen ........................... 37 A. Die Selbstorganisation des Sports ........................................................... 37 I. Die allgemeine Organisation des (Reit-)Sports in Vereinen und Verbänden.......................................................................................... 37 II. Die internationalen Sportverbände und das Internationale Olympische Komitee.......................................................................... 39 1. International Federations................................................................ 39 2. International Olympic Comittee..................................................... 40 III. Hierarchische Organisationsstruktur ................................................. 41 1. Die Erscheinungsformen der hierarchischen Ordnung .................. 41 2. Konsequenzen der Hierarchie für die Sportler............................... 42 IV. Ein-Platz-Prinzip................................................................................ 43 B. Die Organisationsstruktur des national und international organisierten Pferdesports.............................................................................................. 44 10 I. Die Internationale Reiterliche Vereinigung – Fédération Equèstre Internationale (FEI)............................................................................ 44 II. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung – Fédération Equèstre Nationale (FN) ................................................................................... 45 III. Landesverbände/Landeskommissionen und Reitvereine................... 46 C. Dopingbekämpfung durch Verbände, Anti-Doping Organisationen und den Staat – Die verschiedenen Abkommen im Kampf gegen Doping .... 47 I. Dopingbekämpfung – Kernbereich deutscher Verbände................... 47 II. Das Europäische Übereinkommen gegen Doping im Sport .............. 48 III. Die UNESCO Konvention ................................................................ 49 IV. Das...

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