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Erforderlichkeit übergebietlicher wirtschaftlicher Tätigkeit der Gemeinden zur Daseinsvorsorge

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Benjamin Pfannkuch

Die Arbeit untersucht die Frage, ob die Kommunen angesichts von Liberalisierung und Marktöffnung die Aufgaben der Daseinsvorsorge in Form wirtschaftlicher Betätigung effektiv wahrnehmen können. Die kommunale Wirtschaftsbetätigung ist insbesondere wegen der grundsätzlichen örtlichen Beschränkung strukturellen Benachteiligungen ausgesetzt. Das Örtlichkeitsprinzip bedarf daher einer dynamischen Auslegung unter besonderer Berücksichtigung der Daseinsvorsorge. Für die kommunale Rückbindung einer außergebietlichen Wirtschaftstätigkeit ist der Aspekt zentral, wie sich die Angehörigen einer örtlichen Gemeinschaft mit jeweils ihren Angelegenheiten identifizieren können. Rechtlich erforderlich ist dabei stets die Verpflichtung auf einen öffentlichen Zweck.

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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung ......................................................................................................... 15 Gang der Untersuchung ................................................................................... 17 1. Kapitel: Die Wahrnehmung von Daseinsvorsorgeaufgaben im Rahmen der Selbstverwaltung in der Gegenwart ........................................ 19 A. Die Rechtsnatur der Selbstverwaltung in historischer Perspektive .......... 19 B. Das Selbstverwaltungsrecht des Grundgesetzes ....................................... 21 I. Konzeptionen des Selbstverwaltungsrechts ........................................ 21 1. Selbstverwaltung im juristischen und im politischen Sinn – formaler und materialer Aspekt der Selbstverwaltung .................. 22 2. Hervorhebung des materialen Elements der Selbstverwaltung ..... 25 II. Die Selbstverwaltungsgarantie des Art. 28 Abs. 2 S. 1 GG als Bestandteil des Staatsorganisationsrechts .......................................... 26 1. Kein Charakter als Grundrecht oder grundrechtsgleiches Recht .. 27 2. Der Gewährleistungsgehalt der Selbstverwaltungsgarantie .......... 28 a. Garantieebenen der gemeindlichen Selbstverwaltung .............. 28 b. Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft, Allzuständigkeit und Eigenverantwortlichkeit als Ausprägung der objektiven Rechtsinstitutionsgarantie .......................................................... 29 c. Insbesondere: Die Gemeindehoheiten als Ausprägung der Eigenverantwortlichkeit ............................................................. 31 3. Der Aufgabenkreis der kommunalen Selbstverwaltungsgarantie: Die Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft ......................... 32 4. Selbstverwaltung und Demokratieprinzip ..................................... 33 III. Selbstverwaltung als gemeindliche Pflicht ......................................... 35 1. Die Ansicht des Bundesverwaltungsgerichts: Verpflichtung zur Wahrnehmung von Selbstverwaltungsaufgaben ............................ 36 2. Kritik und Bewertung .................................................................... 37 IV. Zwischenergebnis ................................................................................ 39 C. Daseinsvorsorge als Bestandteil des Aufgabenkreises der Selbstverwaltungsgarantie ......................................................................... 40 I. Die Konzeption der Daseinsvorsorge nach Forsthoff und Kritik ....... 41 II. Gegenwärtiges Verständnis und Aufgabenfelder der Daseinsvorsorge .. 43 8 1. Klassische Aufgabenfelder der Daseinsvorsorge ........................... 44 2. Ein neueres Aufgabenfeld der Daseinsvorsorge ............................ 45 3. Wandelbarkeit der Daseinsvorsorgeaufgaben ................................ 46 III. Die Diskussion um die rechtliche Relevanz der Daseinsvorsorge ..... 47 1. Die Ansicht der Daseinsvorsorge als Rechtsbegriff ...................... 48 2. Die Ansicht der fehlenden rechtlichen Qualität der Daseinsvorsorge ............................................................................. 49 3. Bewertung und Stellungnahme...

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