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Streifzüge durch die Welt der Sprachen und Kulturen

Festschrift für Dieter Huber zum 65. Geburtstag-

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Edited By Melanie Arnold, Silvia Hansen-Schirra and Michael Poerner

Der Band versammelt Beiträge aus den Bereichen der Sprachwissenschaft, der Kulturwissenschaft und der Translationswissenschaft. Freunde, Kollegen und Schüler gratulieren dem Jubilar, der den Lehrstuhl für Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz innehatte, zu seinem 65. Geburtstag. Die Sammlung zeichnet sich durch die große Bandbreite an behandelten Themen aus, die sich auch in der Lehr- und Forschungstätigkeit des Jubilars widerspiegelt.

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Wolfgang Pöckl: Eine kleine Dosis Eurolinguistik für Studierende der Translationswissenschaft

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31 Wolfgang Pöckl Eine kleine Dosis Eurolinguistik für Studierende der Translationswissenschaft 1 Persönliche Vorbemerkung Im Jahr 2000 fassten der Jubilar, dem dieser Band gewidmet ist, und der Verfas- ser dieser Zeilen den Beschluss, interessierte Studierende des Fachbereichs An- gewandte Sprach- und Kulturwissenschaft in Form einer Tandem-Vorlesung in die Welt der europäischen Sprachen einzuführen. Leider haben unglückliche bi- ografische Umstände dieses Vorhaben verhindert. Mir war natürlich schon da- mals bewusst, wie ungleich ertragreicher das geplante Team-Teaching für die TeilnehmerInnen gewesen wäre als eine herkömmliche Vorlesung, zumal sich unsere Spezialisierungen sowohl bezüglich der Fremdsprachenkompetenzen als auch hinsichtlich der sprachwissenschaftlichen Teilgebiete ideal ergänzt hätten. Mittlerweile habe ich bei vereinzelten – natürlich „solistischen“ – Versuchen, die Thematik an einer österreichischen Provinzuniversität in Seminaren zu behan- deln, von Mal zu Mal besser verstanden, welches Potenzial an Einsichten dieser Ansatz speziell für Studierende birgt, die ihre berufliche Zukunft im Übersetzen und Dolmetschen sehen. Aber die besondere Faszination besteht eigentlich darin, dass der „Input“ nicht allein von dem bzw. den Lehrenden kommen kann. Im letzten Seminar dieser Art habe ich die fünfundzwanzig Studierenden gebeten, ihre persönliche „Sprachbiografie“1 zu schreiben (und dabei auch ihre – um ei- nem Begriff von Mario Wandruszka (1979: 13 ff.) aufzunehmen – muttersprach- liche Mehrsprachigkeit2 nicht zu vergessen).3 Natürlich darf man nicht erwarten, 1 Die Anregung, mehrsprachige Sprecher ihre Kompetenzen und Einstellungen in dieser Form reflektieren zu lassen, kommt von Rita Franceschini (z.B. 2001; vgl....

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