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Eine sprachenübergreifende Ausbildung in der Fremdsprachendidaktik aus studentischer Perspektive

Das «Innsbrucker Modell der Fremdsprachendidaktik» (IMoF)

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Eva Maria Hirzinger-Unterrainer

Seit 2002 setzt das «Innsbrucker Modell der Fremdsprachendidaktik» (IMoF) neue Konzepte in der Fremdsprachendidaktikausbildung um, indem es für alle zukünftigen (Fremd-)SprachenlehrerInnen eine sprachenübergreifende und mehrsprachig ausgerichtete Ausbildung anbietet. Diese Studie setzte sich zum Ziel, Erwartungen von Studierenden an die Fremdsprachendidaktikausbildung vor und nach Absolvierung des Modells zu analysieren sowie Unterschiede zwischen Studierenden zu Beginn und am Ende ihrer Ausbildung zu eruieren. Dazu wurden mittels Fragebogen erhobene quantitative Daten mit, aus Leitfadeninterviews gewonnenen, qualitativen Daten ausgewertet und trianguliert. Abschließend werden die Ergebnisse den Intentionen von IMoF gegenübergestellt, woraus Vorschläge für die (Fremd-)Sprachendidaktikausbildung formuliert werden.

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3 Das Innsbrucker Modell der Fremdsprachendidaktik (IMoF) und seine Verortung in der Forschung

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3.1 IMoF als eine Säule20 des Lehramtsstudiums der Universität Innsbruck – Verzahnung der vier Säulen Das Lehramtsstudium an der Universität Innsbruck versteht sich als „[…] wis- senschaftliche Berufsvorbildung für das Lehramt an Höheren Schulen in fachli- cher, fachdidaktischer, pädagogischer und schulpraktischer Hinsicht.“ (Studien- plan für das Lehramtsstudium an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Le- opold-Franzens-Universität Innsbruck, Mitteilungsblatt 2001, S. 1152) mit dem Ziel, dass „[…] die Absolventinnen und Absolventen in die Lage versetzt wer- den, sich in ihren Berufsfeldern flexibel und kompetent zu bewähren.“ (ebd.) An der Universität Innsbruck ist das Lehramtsstudium grundsätzlich kombi- nationspflichtig, das heißt, dass zwei Unterrichtsfächer gewählt werden müssen. Das Studium gliedert sich in vier Teile, den so genannten „Vier Säulen“21: • Fach • Fachdidaktik • Schulpädagogik • Schulpraxis Es handelt sich dabei um ein integratives Ausbildungsmodell22, bei dem die angeführten Teile parallel und über eine Studiendauer von neun Semestern ver- teilt besucht werden. Die hier relevanten Sprachfächer Englisch, Französisch, Griechisch/Latein, Italienisch, Russisch und Spanisch sind den geistes- und kul- turwissenschaftlichen Unterrichtsfächern zugeordnet und weisen jeweils ein Stundenausmaß von 72 Semesterwochenstunden auf. Dieses Stundenausmaß verteilt sich wie folgt auf die vier Säulen des Lehramtsstudiums (Studienplan für das Lehramtsstudium an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Leopold- 20 Inwieweit das Bild der Säule für eine aktuelle LehrerInnenbildung noch passend ist, wird derzeit an der Universität Innsbruck diskutiert. 21 Vgl. http://www.uibk.ac.at/fakultaeten/soe/studium/studium-in-zwei-unterrichtsfaech- ern/ (zuletzt geprüft am 25.03.2013)...

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