Show Less

Textlinguistik als Querschnittsdisziplin

Series:

Zofia Berdychowska, Zofia Bilut-Homplewicz and Beata Mikolajczyk

Die Untersuchung der Textualität und die Bestimmung von Textsorten sind bis heute die grundlegenden Forschungsbereiche der Textlinguistik. Das Untersuchungsspektrum wird aber laufend durch neue Erkenntnisse und neue methodische Zugänge erweitert. Der Band fokussiert die aktuellen Forschungsinteressen und ebenso den Erkenntnisstand der polnischen und der ausländischen germanistischen Textlinguistik. Im Mittelpunkt stehen der qualitative und der mediale Wandel sowie das Verhältnis der Textlinguistik zu anderen Disziplinen wie zur Diskursforschung. In diesem Zusammenhang gewinnt das Plädoyer für die Textlinguistik als Querschnittsdisziplin an besonderer Relevanz.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Text(sorten)linguistik als Querschnittsdisziplin – Thesen

Extract

Ulla Fix Abstract Die Themenformulierung der Konferenz machte deutlich, dass es um ein resümierendes Prü- fen des in der Textlinguistik bisher Geleisteten gehen sollte und, daraus abgeleitet, um Per- spektiven künftiger Forschung.1 In diesem Kontext haben die Veranstalterinnen mit der Frage nach der Textlinguistik als Querschnittsdisziplin dem Interdisziplinären einen hohen Stellen- wert beigemessen Damit haben sie aus meiner Sicht etwas Notwendiges getan: Es ist beim gegenwärtigen Stand der Textlinguistik an der Zeit, wieder systematisch über die Beziehun- gen des Faches zu anderen Fächern – Teildisziplinen innerhalb der Linguistik und eigenstän- dige Disziplinen neben der Linguistik – nachzudenken und Antworten auf Fragen wie die folgenden zu suchen. Wo gibt es schon Kontakte, wo gibt es sogar Kooperation? Wo liegen Möglichkeiten der gegenseitigen Einflussnahme und Zusammenarbeit? Kann die Textlinguistik als „Schlüssel- disziplin“ für andere Fächer nützlich sein? Darum soll es mir nun im Folgenden gehen. Ich werde mich mit dem Problem der Textlinguistik als möglicher Querschnittsdisziplin, mit dem ich mich schon verschiedentlich befasst habe, erneut auseinandersetzen und neben der Dar- stellung meiner früheren Stellungnahme einen heutigen Standpunkt formulieren. Dabei werde ich in weiten Teilen thesenhaft vorgehen, um Bekanntes noch einmal zusammenzufassen und meine Stellung dazu bündig zu formulieren. Meine Auseinandersetzung hat ergeben, dass ich bei der Befürwortung der „Schlüssel- funktion“ der Textlinguistik, wie sie von mir schon früher formuliert wurde, bleibe. Es wird daher nichts völlig Neues2 vorgestellt werden, frühere Überlegungen werden aber bekr...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.