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Strategische Positionierung eines Interim Managers

Ressourcen – Wettbewerb – Variable Vergütung

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Thomas Decker

Interim Manager formen mittlerweile zunehmend einen Archetypus atypischer Beschäftigung. Die Paradigmen der modernen Arbeitswelt gehen auch an qualifizierten Managern nicht spurlos vorbei. Unternehmen lagern inzwischen sogar Management-Aufgaben aus. Ist ein Interim Manager also lediglich die «Umkehrung» eines angestellten Managers? Oder gibt es Besonderheiten, die nicht ohne weiteres aus der Angestellten-Perspektive zu betrachten sind? Der Autor beleuchtet das Phänomen Interim Management aus dem Blickwinkel eines Interim Managers. Dazu wählt er als Ausgangspunkt die drei Dimensionen Ressourcen, Wettbewerb und Variable Vergütung. In zahlreichen Experteninterviews werden Informationen darüber gesammelt, wie Interim Manager ihr instabiles Geschäftsmodell langfristig erfolgreicher gestalten können. Darüber hinaus bietet das Buch anwendungsorientierte Instrumente, die von selbständigen und angestellten Managern gleichermaßen als Quelle eines Self-Profiling genutzt werden können.

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Teil III: Alternativen und Lösungsansätze strategischer Positionierungen als Interim Manager

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In Teil II der Arbeit standen bislang der ressourcen- und der wettbewerbsori- entierte Ansatz sowie grundlegende Ressourcen und Wettbewerbsfaktoren im Mittelpunkt einer theoretischen Exploration. Der darauf aufbauende, gleichfalls theoretische und zentrale Bezugsrahmen fungiert insoweit als Gelenkstück zu Teil III der Arbeit. In Teil III folgt nun die Exploitation vorangegangener Erkenntnisse. Dazu werden fortan auch Interviewergebnisse genutzt, um Gestaltungsempfehlungen zu plausibilisieren. Die Herausforderung besteht dabei darin, Überlegungen zu Strategien anzustellen (Kapitel 3.1.), um auf der Basis konkrete Empfehlungen für Um- und Neupositionierungen geben zu können. Insofern werden zuerst Hebel für den Ausbau bestehender bzw. den Aufbau neuer Ressourcen vorgestellt (Kapitel 3.2.). Defizite bisheriger Ressourcen- dispositionen von Interim Managern sowie grundlegende Determinanten und Prozessmerkmale einer Ressourcengenese liefern dazu erste Hinweise. Danach folgen Lösungsansätze für den Aus- bzw. den Aufbau von Wettbewerbsfaktoren (Kapitel 3.3.); die Vorgehensweise entspricht dem vorigen Kapitel. Generische Ansatzpunkte zur Gestaltung variabler Vergütungen stellen in der Folge darauf ab, jene als latente Handlungsoption im Wettbewerb zu begreifen; ein Spektrum unterschiedlich variabler Vergütungsmodi arrondiert diese Etappe (Kapitel 3.4.). Knapp skizzierte Risiken und Konsequenzen zentraler Dimensio- nen (Kapitel 3.5.) beenden schließlich Teil III. 3.1. Strategien und Positionierungen eines Interim Managers 3.1.1. Strategiebegriff und Strategieentwicklung Um der „strategischen Architektur“ des erarbeiteten Bezugsrahmens mit adäqua- ten Termini gerecht zu werden, folgen zunächst einige propädeutische Anmerkun- gen zum Begriff der Strategie (a) und ein Überblick allgemeiner Grundzüge der Strategieentwicklung (b). 158 Strategische Positionierung (a) Der Strategiebegriff, modisch, eng oder breit: Der...

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