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Post Merger Integration beim Unternehmenskauf

Personelle und kulturelle Integration

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Lars Heinrich Osterhues

Der Autor beschäftigt sich mit der zunehmenden Anzahl an Unternehmenskäufen und den Gründen, warum diese nicht immer erfolgreich verlaufen. Für einen wertsteigernden Unternehmenskauf ist eine erfolgreiche Post Merger Integration notwendig. Als Grund des Scheiterns werden immer häufiger kulturelle und personelle Differenzen der vormals zwei Unternehmen angeführt. Diese so genannten «Dealbreaker» müssen analysiert werden. Lars Osterhues betrachtet die wirtschaftlichen und rechtlichen Aspekte zur reibungslosen Integration. Die Schwerpunkte für die kulturelle Post Merger Integration liegen auf den unterschiedlichen Strukturen und Philosophien der Unternehmen. Auf der personellen Seite erörtert der Autor zudem Führungsebene und Belegschaft.

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F. Fazit

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89 F. Fazit Um einen erfolgreichen Unternehmenskauf zu verwirklichen ist eine geplante Post Merger Integration notwendig. Besonders die kulturellen und personellen Aspekte sind dabei zu beachten. Es gilt, dass es für die Integration von Vorteil ist, wenn Kultur und Personal beider Unternehmen sich ähnlich sind. Besonders deshalb müssen im Integrationsplan die kulturellen und personellen Aspekte enthalten sein. Grundsätzlich ist der Erwerber frei bei der Entscheidung, welche Gesell- schaftsform und welchen Organisationsaufbau er für das erworbene Unterneh- men wählt. Nach seiner Entscheidung muss lediglich beachtet werden, dass die jeweiligen rechtlichen Vorgaben für die gewählte Form eingehalten und genutzt werden. Dabei stellen besonders die Arbeitnehmerbeteiligungsrechte für die in der Integrationsphase wichtige Kommunikation eine Möglichkeit dar, mit den Arbeitnehmern in Kontakt zu treten und den gesamten Integrationsprozess ge- meinsam zu vollziehen. Im Bereich der Unternehmensphilosophie stehen dem Erwerber ebenfalls viele Möglichkeiten offen. Besonderer Beachtung bedarf es, wenn beim Kauf eine in einer Betriebsvereinbarung festgelegte Unternehmensphilosophie be- steht. In diesem Fall muss der Arbeitgeber sich mit den Arbeitnehmervertretern abstimmen oder die Betriebsvereinbarung kündigen. Für die erfolgreiche Integ- ration ist dann besonders die Kommunikation der neuen Philosophie gegenüber den Arbeitnehmern wichtig. Auf der Seite der personellen Integration hingegen sind die Freiheiten beschränkt. Bei Integrationsfragen bezüglich des Vorstands oder der Ge- schäftsführung müssen die Möglichkeiten zur Abbestellung oder einer ein- vernehmlichen Lösung betrachtet werden. Bei den Arbeitnehmern sind die Möglichkeiten zur freien Integration noch geringer,...

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