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Die Typologisierbarkeit von Städtereformation und die Stadt Riga als Beispiel

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Martin Pabst

Wie definieren sich Städtereformationstypen? Der Autor stellt die «Typus-Angebote», die die Forschung bisher zur Unterteilung benannt hat, grundsätzlich in Frage und entwickelt eine eigene klassifikatorische Methode der Typologisierung. Er beleuchtet dabei umfassend die Faktoren, die dem reformatorischen Geschehen in einer Stadt ihre besondere Prägung geben konnten. Das Ergebnis ist ein Katalog von 89 Fragen zu Rahmenbedingungen, Ereignissen und Formen der Reformation in einer Stadt. Welche neuen Perspektiven und Erkenntnisse die neue Analysemethode bringen kann, zeigt die praktische Anwendung im zweiten Teil des Buchs. Am Beispiel Rigas zeichnet der Autor ein konkretes – und vergleichbares – Profil des reformatorischen Geschehens der Stadt.
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Michael Fischer zum Gedenken (Helga Rabl-Stadler)

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Helga Rabl-Stadler

Michael Fischer zum Gedenken1

Festspiele als Gesamtkunstwerk – Festspiele als Gemeinschaftserlebnis – Festspiele als Konzentrationsprogramm – Festspiele als Kompass – Festspiele als Beziehungswunder – Festspiele als Leuchtfeuer auf der Suche nach der eigenen Identität, nach dem Sinn des Lebens – Festspiele als Zivilisationsagentur – und immer wieder: Festspiele als europäisches Gedächtnis.

Das alles und noch viel mehr fiel Michael Fischer und den von ihm zur Diskussion Geladenen zum Thema Festspiele ein. Die Salzburger Festspiele waren für ihn eine Projektgruppe von Menschen, die Visionen verwirklichen wollen. Dazu zählte er neben den Künstlerinnen und Künstlern, dem Direktorium, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Festspiele auch das Publikum und zu Recht auch sich selbst. Denn 20 Jahre lieferte er beharrlich, enthusiastisch und kompetent das intellektuelle Unterfutter für unsere Arbeit mit unseren, mit seinen „Festspiel-Dialogen“2. „Hier wird über Inhalte geredet und nicht bloß über Verpackungen,“ kommentierte Daniel Barenboim 2007 mit ehrlicher Bewunderung die unvergleichliche Diskussionsplattform. Die „Festspiel-Dialoge“ eben nicht als Begleitveranstaltung am Rande, sondern als Kommunikationsangebot in der Mitte der Festspiele.

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