Show Less
Restricted access

Die Typologisierbarkeit von Städtereformation und die Stadt Riga als Beispiel

Series:

Martin Pabst

Wie definieren sich Städtereformationstypen? Der Autor stellt die «Typus-Angebote», die die Forschung bisher zur Unterteilung benannt hat, grundsätzlich in Frage und entwickelt eine eigene klassifikatorische Methode der Typologisierung. Er beleuchtet dabei umfassend die Faktoren, die dem reformatorischen Geschehen in einer Stadt ihre besondere Prägung geben konnten. Das Ergebnis ist ein Katalog von 89 Fragen zu Rahmenbedingungen, Ereignissen und Formen der Reformation in einer Stadt. Welche neuen Perspektiven und Erkenntnisse die neue Analysemethode bringen kann, zeigt die praktische Anwendung im zweiten Teil des Buchs. Am Beispiel Rigas zeichnet der Autor ein konkretes – und vergleichbares – Profil des reformatorischen Geschehens der Stadt.
Show Summary Details
Restricted access

Festspiel-Dialoge 2014 – Don Giovanni (Ulrich Leisinger)

Extract

| 95 →

Ulrich Leisinger

Festspiel-Dialoge 2014 – Don Giovanni1

Es hat die Festspiel-Dialoge in ihrer Konzeption durch Michael Fischer ausgezeichnet, dass er 20 Jahre lang die großen musikalischen Themen des Festspielsommers in Salzburg, die oftmals disparat nebeneinander zu stehen schienen, in einer Serie von Vorträgen zu einer Einheit zusammengefasst, ja manchmal überhaupt erst zu einer solchen gemacht hat. Nicht, dass er vorgegaukelt hätte, es würde sich ohnehin alles irgendwie aufeinander beziehen, es gäbe zwischen Werken verschiedener Epochen und unterschiedlicher Kulturkreise in jedem Fall eine zwingend-logische Verbindung. Ganz im Gegenteil; immer wieder hat er auf das je Eigene, das Einzigartige eines Kunstwerks oder eines Künstlers hingewiesen. Aber Michael Fischer hat es verstanden, das Disparate aus je einem Blickwinkel, den er in prägnanter und brillanter Weise als ein Motto zu formulieren verstand, zu beleuchten. Professor Siegbert Stronegger2 hat die schwierige Verpflichtung auf sich genommen, die Festspiel-Dialoge 2014 im Sinne von Michael Fischer, aber eben doch mit eigener Handschrift durchzuführen, und dabei hat er – aus meiner Sicht – viel mehr geleistet, als sie „nur mit Anstand abzuwickeln“, wie er bescheiden als sein Ziel ausgegeben hat. Uns beiden fehlen aber – und ich hoffe, ich trete Herrn Stronegger damit nicht zu nahe – die genialischen Gedankensprünge eines Michael Fischer. Ich für meinen Teil beherrsche sie nicht, weil es mir am festen Untergrund, an den vielen Wissensinseln unterschiedlicher Größe und Art fehlt, von denen aus man zum nächsten Sprung ansetzen kann, um...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.