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Die Typologisierbarkeit von Städtereformation und die Stadt Riga als Beispiel

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Martin Pabst

Wie definieren sich Städtereformationstypen? Der Autor stellt die «Typus-Angebote», die die Forschung bisher zur Unterteilung benannt hat, grundsätzlich in Frage und entwickelt eine eigene klassifikatorische Methode der Typologisierung. Er beleuchtet dabei umfassend die Faktoren, die dem reformatorischen Geschehen in einer Stadt ihre besondere Prägung geben konnten. Das Ergebnis ist ein Katalog von 89 Fragen zu Rahmenbedingungen, Ereignissen und Formen der Reformation in einer Stadt. Welche neuen Perspektiven und Erkenntnisse die neue Analysemethode bringen kann, zeigt die praktische Anwendung im zweiten Teil des Buchs. Am Beispiel Rigas zeichnet der Autor ein konkretes – und vergleichbares – Profil des reformatorischen Geschehens der Stadt.
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Ist ein fruchtbarer Dialog zwischen empirischer und normativer Ethik möglich? Eine Untersuchung am Beispiel der Debatte zwischen Greene und Berker (Norbert Paulo)

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Norbert Paulo

Ist ein fruchtbarer Dialog zwischen empirischer und normativer Ethik möglich? Eine Untersuchung am Beispiel der Debatte zwischen Greene und Berker

In einem Western hieße es „Hier ist nur Platz für einen von uns“ – Cambridge, MA, genauer: die Harvard University wäre ein guter Ort für einen solchen Satz. Greene oder Berker, Berker oder Greene. Joshua Greene, ein Harvard-Psychologe, hat 2001 in Science Ergebnisse einer empirischen Studie veröffentlicht, die den Grundstein dafür legte, dass er über die Jahre zu einem der bekanntesten Vertreter der empirischen Ethik wurde. Immer wieder hat er für normative Implikationen der empirischen Neurowissenschaft argumentiert. Ihm gegenüber steht Selim Berker, ein Harvard-Philosoph, der den empirischen Teil der Forschung von Greene, vor allem aber die daraus von Greene und anderen gezogenen normativen Schlussfolgerungen detailliert untersucht und im Ergebnis scharf kritisiert hat. Ein geeigneter Untersuchungsgegenstand wird aus dieser Situation besonders dadurch, dass Greene selbst wiederum auf Berkers Kritik umfassend reagiert und nicht minder scharf geantwortet hat. Eine kritische Analyse dieses Schlagabtauschs soll aufzeigen, ob Greenes empirische Forschung normative Implikationen hat, und zu ein paar Vorschlägen führen, wie die tiefen mentalen Gräben zwischen den Vertretern beider Lager überwunden werden können.

Greenes Erklärung der Trolley-Fälle

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