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Diatopische Varietäten im Englischunterricht

Konzepte, Unterrichtspraxis und Perspektiven der Beteiligten in der Sekundarstufe II

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Silvie Kruse

Beim Erlernen von Englisch als Fremdsprache begegnen Lerner innerhalb wie außerhalb des Unterrichts einer Vielzahl diatopischer Varietäten der Sprache. Dieser Band fokussiert die Ursachen und Folgen diatopisch heterogener Lehr-Lernkontexte sowie didaktische Potenziale und Ziele einer unterrichtlichen Reflexion über die diatopische Variation des Englischen. Basierend auf einer empirischen Untersuchung der Unterrichtspraxis und der Perspektiven der Beteiligten in zwei Englischkursen der Sekundarstufe II liefert der Band Anregungen für einen angemessenen Umgang mit der diatopischen Vielfalt der Zielsprache im Unterricht. Mithilfe der Ergebnisse zeigt die Autorin mögliche Konsequenzen für die Lehrerbildung und die Lehrwerkentwicklung auf.
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10. Fazit und Ausblick

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10.  Fazit und Ausblick

In diesem abschließenden Kapitel erfolgt zunächst ein Fazit bezüglich der Reichweite der Ergebnisse dieser Studie (Kapitel 10.1.). In Kapitel 10.2. werden dann Forschungsdesiderate formuliert und forschungsmethodische Implikationen, die sich aus dem Design der vorliegenden Studie ergeben, formuliert. Kapitel 10.3. enthält schließlich eine Schlussbetrachtung der gesamten Arbeit und didaktische sowie bildungspolitische Perspektiven, die sich hieraus ableiten lassen.

10.1  Reichweite der Ergebnisse

Für die Einstellungen und teilweise auch für die Bedürfnisse und Erwartungen von Lernern und Lehrern zu diatopischen Varietäten im Englischunterricht lagen bereits vor dieser Studie erste empirische Ergebnisse vor. Diese stammten jedoch in der Regel aus anderen geographischen Kontexten (vor allem aus asiatischen und skandinavischen Ländern) und betrafen zudem meist nicht den schulischen Kontext, sondern den Hochschulkontext. Die vorliegende Studie gliedert sich in diese Forschung ein und erweitert den Forschungsstand um die Perspektiven von Oberstufenschülern und ihren Englischlehrerinnen an nordrhein-westfälischen Gymnasien. Für die Unterrichtsrealität bezüglich (a) der Reflexion über die internationale Verbreitung und diatopische Vielfalt der Zielsprache und (b) der Aushandlung diatopischer Heterogenität innerhalb von Lerngruppen lagen bislang keine Untersuchungen vor. Hierfür liefert diese Arbeit einen ersten empirischen Beitrag.

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